Facelifts: Was Sie darüber wissen sollten

Seite 1 von 4
Erste Seite | Vorherige Seite | Nächste Seite | Letzte Seite

Facelifts

Wer sich dafür interessiert, wird schnell feststellen, dass eine ganze Reihe unterschiedlicher Methoden existieren, die das Gesicht auf unterschiedliche Art straffen. Da gibt es Mini- und Midi-Lift, Schläfenund Midface-Lift, SMAS- und S-Lift, Model-Lift, aBio-Lift,... - ein für Laien unüberschaubares Feld.

Zu den verschiedenen Techniken kommen die unterschiedlichen Gesichtsbereiche, in denen ein Lifting zum Tragen kommt. Je nach „Problemzone" strafft der Chirurg beispielsweise Denkerfalten, Krähenfüße, Hamsterbäckchen oder Falten am Hals. Im vorliegenden Ratgeber stellt die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) Wissenswertes zu den gängigsten Facelift-Techniken zusammen und klärt darüber auf, welche Begriffe für welche - teilweise identischen - Methoden stehen.

Wie entstehen Falten?
Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität. Sie erschlafft und wird faltig. Grundsätzlich gibt es zwei Kategorien von Falten: Mimische Falten, etwa die kleinen Lachfältchen um die Augen, entstehen durch immer wiederkehrende Bewegungen in der
Gesichtsmuskulatur. Dahingegen sind die so genannten orthostatischen Falten auf die Schwerkraft zurückzuführen. Das unter der Haut liegende Gewebe sinkt ab und zieht den Hautmantel mit sich.

Ausgerechnet im Gesicht setzt die Faltenbildung als erstes ein, was zum einen an der Mimik, zum anderen an Witterungseinflüssen liegt. Die Gesichtshaut, in der Regel unverhüllt, muss Sonneneinstrahlung genauso verkraften wie den kalten Winterwind. Zusätzlich begünstigen eine generell dünne Haut, Stress, Diäten sowie Nikotin- und Alkoholmissbrauch die Faltenbildung.

Das Modellift: reine Hautstraffung
Das Facelift mit einer reinen Straffung der Haut gleichzusetzen, wäre falsch. Schon in den 1970er Jahren erkannten Chirurgen, dass die Erschlaffung des Gesichts insbesondere auf das Absinken des unter der Haut liegenden Bindegewebes zurückzuführen ist. Die reine Hautstraffung hält nur kurze Zeit und eignet sich am ehesten für vergleichsweise junge Patienten. Nur ein sehr begrenzter Gesichtsbereich wird gestrafft, nämlich die Wangenhaut zu den Schläfen hin. Insbesondere die seitliche Augenpartie, die meist als erstes absinkt, bekommt so ihre frische Optik zurück. Diese Technik trägt die Namen Mannequin- und Modellift oder, entsprechend der s-förmigen Schnitttechnik, S-Lift. Auch unter dem Begriff Minilift verbirgt sich meist diese Methode, jedoch verwenden manche Chirurgen die Bezeichnung genauso für andere Facelifttechniken.

Super Sonder Special zum Valentinstag

Zum Verlieben gut! Air Dolomiti - die italienische Tochter der Lufthansa fliegt von Wien in die norditalienische Stadt Verona 2 ...