Generika: Gleich wie die Originale?

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GenerikaAls Generikum (Mehrzahl Generika) bezeichnet man das wirkstoffgleiche Nachahmerprodukt (Folgeprodukt) eines patentfrei gewordenen Arzneimittels, welches unter einem Markennamen im Handel ist. Die qualitative und quantitative Zusammensetzung der Wirkstoffe und die Darreichungsform müssen gleich sein.

Oft werden Generika mit ihrem Freinamen der auch INN Name (International Non proprietary Name) heißt, bezeichnet. Dies ist korrekt und dient bei der Vielzahl an Präparaten mit gleichem Wirkstoff der Sicherheit, andererseits sind die Namen für den ungeschulten Patienten schwer zu behalten, wie beispielsweise das bekannte Markenprodukt Aspirin = Acetylsalicylsäure.

Arzneimittel sind sensible Produkte bei denen es ankommt auf:

  • Wirkstoffe / Wirksamkeit
  • Zubereitungsformen (Darreichungsformen, Galenik)
  • Nebenwirkungen

Wirksamkeit : Mit der Bioverfügbarkeit wird das Ausmaß und die Geschwindigkeit bezeichnet mit denen ein Wirkstoff freigesetzt und resorbiert wird und am Wirkungsort verfügbar ist. Sind diese beiden Parameter und die Plasmaspiegelkurven gleich, wird von Bioäquivalenz gesprochen. Obwohl dies für Generika, die ja zugelassene Arzneimittel sind, in Studien nachgewiesen werden muss, müssen die Kriterien hierfür doch kritisch betrachtet werden. Denn geprüft wird an nur 12- 24 Gesunden, meist Männern, NR, im Alter von 18-55. Das Generikum darf eine Verfügbarkeit von 80- 125 % der Bioverfügbarkeit des Originalpräparates aufweisen.

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