Schuppen - und was wirklich dahinter steckt

Auslöser für Schuppen ist trockene Kopfhaut

Falsch. Auslöser ist ein Hefepilz mit dem Namen Malassezia, auf den manche Menschen anlagebedingt mit erhöhter Schuppenbildung reagieren. Schuppen kommen sowohl auf trockener als auch auf fettiger Kopfhaut vor. Und weil die Hefe sich von den Lipiden des Kopfhaut-Talgs ernährt, gedeiht der Pilz auf fettiger Kopfhaut sogar noch besser.

Die Barriereschicht einer von Schuppen befallenen Kopfhaut ist gestört und das macht sie anfälliger für Irritationen durch den Hefepilz. Ungünstige Umweltbedingungen, wie z.B. Heizungsluft im Winter, können die Haut austrocknen, die Hautbarriere schwächen und so die Bildung von Schuppen för-dern. Tatsächlich kommen Schuppen im Winter öfter vor als in anderen Jahreszeiten, weil die Luft auch draußen trockener ist. Oft juckt die Kopfhaut dann unangenehm und man kratzt unbewusst. Das Kratzen verschlimmert aber nicht nur die Schuppenbildung, sondern schädigt auch das Haar an der Wurzel. Haarbruch und schuppenbedingter Haarausfall können die Folge sein.

Schuppen können durch Stress entstehen

Falsch, aber… starker Schuppenbefall - ausgelöst vom Hefepilz Malassezia - kann zu Rötungen und Irritationen auf der Kopfhaut führen. Daher könnte ein z.B. durch Stress geschwächtes Immunsystem Einfluss auf den Schweregrad von Schuppen haben. Bisher gibt es allerdings keine wissenschaftlichen Studien, die diese Hypothese stützen.

Schuppen können eine Folge von falscher Pflege oder chemischen Behandlungen sein

Falsch. Pflegeprodukte und chemische Behandlungen können das Problem allerdings verschlimmern. Da aggressive Shampoos, alkoholhaltige Stylingprodukte sowie das Bleichen, Färben, Dauerwellen und chemische Glätten der Haare die Kopfhaut extrem entfetten, schwächen sie die Hautbarriere und fördern so die Schuppenbildung.

Schuppen können über Bürsten, Kämme und Kopfkissen übertragen werden

Falsch. Schuppen sind nicht ansteckend. Der Hefepilz Malassezia, der die Schuppen auslöst, ist allerdings so verbreitet, dass fast jeder Spuren von ihm auf der Kopfhaut trägt. Zum Problem wird er nur für diejenigen, die eine entsprechende individuelle Veranlagung haben.

Tägliches Waschen bekämpft Schuppen

Teilweise richtig. Eine regelmäßige Reinigung der Kopfhaut wirkt entfettend und reduziert so die Lipide, mit denen sich der Schuppen auslösende Hefepilz Malassezia ernährt. Gleichzeitig werden Hefe und Schuppen verringert. Damit ist das Pro-blem zwar nicht behoben, aber es erscheint weniger sichtbar.

Normale Shampoos können die Hefe allerdings niemals komplett entfernen. Nur ein spezielles Anti-Schuppen-Shampoo, das antimykotische Wirkstoffe gegen den Pilz enthält, kann das Schuppenproblem wirklich langfristig in den Griff bekommen.

Regelmäßiges Haareschneiden löst das Schuppenproblem

Falsch. Schuppen sind keine Frage der Haarlänge. In dichten, langen Haaren sind sie vielleicht nicht so sichtbar wie in feinen, kurzen. Fakt ist: Wer eine Glatze trägt, ist vollkommen sicher vor ihnen.

Im Meerwasser gehen Schuppen baden

Teilweise richtig. Ein Strandurlaub kann das Schuppenbild kurzfristig verbessern. Häufiges Schwimmen im Meer in Kombination mit intensiver UV-Bestrahlung entfettet die Kopfhaut, entfernt die Schuppen und den Hefepilz.

Was noch zählt: Salzwasser ist ja bekanntlich ein Segen für trockene Haut, da es die Regeneration der Hautbarriere fördert. Andererseits attackieren Salzwasser und Sonne die Haare, bleichen sie aus, machen sie struppig, trocken und styling-resistent.

Vertrauen Sie also lieber einem effektiven Anti-Schuppen-Shampoo, das sich um Kopfhaut UND Haare kümmert.

Nur verschreibungspflichtige Medikamente bekommen Schuppen in den Griff

Falsch. Alle Symptome, die im Schuppen besonders unangenehm machen, wie Rauigkeit, Rötungen, Juckreiz und Spannungsgefühle, können wirkungsvoll mit speziellen, frei käuflichen Anti-Schuppen-Mitteln bekämpft werden.

Allerdings gibt es andere schuppige Kopfhautprobleme, die medizinische Hilfe brauchen, z.B. atopische Dermatitis, Psoriasis und seborrhoische Ekzeme. Im Gegensatz zu Schuppen sind sie nicht auf die Kopfhaut beschränkt, sondern betreffen auch andere Stellen am Körper.

Haarewaschen mit einer aufgelösten Aspirin-Tablette hilft, Schuppen zu reduzieren

Teilweise richtig. Aspirin ist der Handelsname für Acetylsalicylsäure. Ihr aktiver Teil, das Derivat Salicylsäure, ist als Wirkstoff in einigen medizinischen Shampoos enthalten, die extreme Kopfhautzustände wie seborrhoisches Ekzem, atopische Dermatitis oder Psoriasis (Schuppenflechte) behandeln. Darüber hinaus wird höher konzentrierte Salizylsäure, genau wie Glykolsäure und Milchsäure als abschilfernder Wirkstoff in Peelings eingesetzt und - geringer dosiert, in Spezialprodukten für trockene Haut. Salizylsäure alleine führt nicht zur langfristigen Lösung des Schuppenproblems.

Die höchste Anti-Schuppen-Wirkung erreichen Shampoos, die die häufigste Ursache von Schuppen bekämpfen: den Hefepilz Malassezia - wie die neuen Anti-Schuppen Shampoos von NIVEA Hair Care. Zusätzlich lindern diese mit dem hautberuhigenden Wirkstoff Polidocanol den unangenehmen Juckreiz und tragen so dazu bei, dass sich die durch ständiges Kratzen gereizte Kopfhaut regenerieren kann. Damit sich dieses effektive Wirkstoff-Trio gleichmäßig auf der Kopfhaut verteilt und sofort wirken kann, ist es durch das neuartige Liquid Clear System vollständig im Shampoo gelöst und hinterlässt keine belastenden Rückstände im Haar.

Die Anti-Schuppen Shampoos von beispielsweise NIVEA Hair Care sorgen nicht nur für eine gesunde Kopfhaut sondern gleichzeitig mit ausgesuchten Pflegeformeln für schönes, glänzendes und geschmeidiges Haar - bei Männern und Frauen.




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