Nach der modernen Frühpädagogik können bereits Babys gefördert werden, denn so ein kleiner Wonneproppen verfügt über erstaunlich viele Fähigkeiten. So ist es auch möglich, bereits Kindern ab sechs Monaten einfache Gesten zur Verständigung spielerisch beizubringen. Liebevolles Streicheln der Wange von oben nach unten bedeutet zum Beispiel „Mama“. Zwei nach oben geöffnete Handflächen vermitteln die Frage „Was?“, auf die das Baby zum Beispiel mit dem Zeichen für „Hunger“ antworten kann. Einstudiert werden diese Zeichen anhand von Fotos, kombiniert mit lustigen Reimen, Liedern und Spielen, die kleine Kinder gerne nachmachen. Das macht Babys Spaß, fördert ihre Sprachentwicklung und gibt Mama oder Papa die Chance, die Bedürfnisse ihres kleinen Lieblings zu verstehen und darauf zu reagieren. Das Buch liefert praktische Tipps und Anregungen, wie die Zeichensprache in den Alltag integriert werden kann.
Karin Schutt ist Kommunikationswissenschaftlerin und hat Psychologie und Pädagogik studiert. Sie lebt mit ihrer Familie in München und schreibt seit vielen Jahren Bücher und Ratgeber zu Gesundheitsthemen.
Susanne Weidenhausen, wohnhaft in Frankfurt, hat 1998 ihr Examen als Physiotherapeutin abgelegt. Mit Zusatzqualifikationen für Boath-Therapie oder Kinesiologie behandelte sie lange auch Babys und Kleinkinder. Sie ist Mitbegründerin der Kurse „Babyzeichen-Zauberhand“, die seit 2005 in Frankfurt angeboten werden.
Simone Astolfi lebt ebenfalls mit ihrer Familie in Frankfurt und hat mit Frau Weidenhausen die „Babyzeichen-Zauberhand“-Kurse aufgebaut. Sie hat in den Niederlanden Sprachen und Wirtschaft studiert und arbeitet als Übersetzerin und Projektleiterin für internationale Studien im Bereich Marketing/Kommunikation.