Aufgrund eines gutartigen oder bösartigen Tumors kann sich die Prostata vergrößern. In beiden Fällen zeigt die Vorsteherdrüse in etwa gleiche Anfangssymptome:
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen, zögerliches Ansprechen zu Beginn des Wasserlassens
- Dünner Urinstrahl
- Dünnes Harnträufeln
- Ein Gefühl, als ob sich die Harnblase nicht gänzlich entleert hätte
- Nächtlicher Harndrang und Aufsuchen der Toilette
- Plötzlicher Harndrang
- Gelegentlich Blutspuren im Urin
- Mitunter unfreiwilliges, blitzartiges Wasserlassen/Inkontinenz
- In fortgeschrittenem Krankheitsstadium kommt es zu einer vollständigen Blockierung der Harnröhre. Der Harn wird in der Blase aufgestaut, die Blase dehnt sich aus. Starke Bauchschmerzen sind die Folge
Manchmal vergrößert sich die Prostata derart langsam, daß die Harnblase über Wochen oder Monate darauf elastisch reagiert, so daß der Patient vorerst nichts von der Vergrößerung spürt. Es entsteht nur geringes Unbehagen. Trotzdem: Ärztliche Behandlung ist unbedingt erforderlich.
Prostatakrebs verursacht außerdem noch:
- Rückenschmerzen
- Knochenschmerzen