Eine weitverbreitete Krankheit, welche für Millionen von Menschen ein ständiges Leiden und eine ständige Beeinträchtigung der persönlichen Lebensqualität bedeutet. Asthma kann ganz plötzlich, anfallartig einsetzen. Wir nennen das einen »Asthmaanfall«, und er kann leichter, aber leider auch lebensbedrohlich verlaufen. Es gibt verschiedene Formen von Asthma.
Alle aber führen zu mehr oder weniger großer Atemnot, Atemlosigkeit bis hin zu regelrechten Erstickungsanfällen. Jeder Asthmaanfall strengt den Patienten sehr an, kostet ihn sehr viel Kraft und erschöpft den Betroffenen völlig. Dazu kommen die seelischen Komponenten von Angst und Furcht bis hin zu Todesangst. Asthmatiker, vor allem Kinder und Jugendliche, leiden darunter, daß sie an vielen schönen Dingen des Lebens - wie Sport - nur bedingt oder gar nicht teilhaben können. Asthmakranke fühlen sich daher oft von der Gemeinschaft ausgeschlossen und ziehen sich in sich selbst zurück.
Es besteht große Gefahr für alle Asthmakranken, die ihr Standardmedikament nicht immer griffbereit zur Hand haben. Jeder Asthmakranke sollte die Anwendung »seiner Medikamente« bei Anfällen beherrschen. Eltern asthmakranker Kinder müssen dem ebenfalls Rechnung tragen und sich mit Soforthilfe bei Anfällen vertraut machen; Kindergärtnerinnen, Lehrer usw. sollten davon informiert werden.
- Schlechte Wirkung von Medikamenten
- Zischende Ausatmung
- Engegefühl im Brustkorb
- Schwitzen, Atemnot, beschleunigter Puls
- Verkrampfungen der Nackenmuskulatur
- Bei fortschreitendem Anfall: Zyanose (Sauerstoffmangel; Patient läuft blau an); Müdigkeit, Blässe, Benommenheit
- Verwirrung, Koma
- Die Verschlechterung des körperlichen Zustandes kann einige Minuten oder Stunden dauern
Asthmatiker sollten genau darauf achten, ob die bisher verwendeten Medikamente in ihrer Wirkung nachlassen. Wenn das der Fall ist, muß rechtzeitig eine neue Therapie gesucht und getestet werden.