Makula wird abgeleitet vom lateinischen Wort Macular, Fleck, Mal. Man versteht medizinisch darunter eine fleckenartige Änderung der Haut bzw. der Schleimhäute etc. Im Bereich der Augenmedizin ist darunter meistens eine Hornhauttrübung zu verstehen, die häufig das Resultat von Verletzungen durch Fremdkörper, aber auch durch eine Erkrankung der Hornhaut verursacht werden kann. Die Makula ist jene Stelle, an welcher die Augenachse auf die Netzhaut trifft, also jener Punkt, wo man am schärfsten sieht.
Dieser Ausdruck wird auch in Verbindung mit der Retina/Netzhaut verwendet. Hier kann es zum Beispiel zu einem Symptom kommen, das als Macula lutea, als gelber Fleck, bezeichnet wird. Unter einer Degeneration in diesem Zusammenhang versteht man eine Schwächung der Funktion, meist als Resultat des natürlichen Alterungsprozesses. Sie gilt als eine der häufigsten Ursachen für eine altersbedingte Sehschwäche.
Diese Erkrankung zieht eine ernsthafte Schwächung des Sehvermögens nach sich, führt aber nicht zu vollkommener Blindheit. Die Ursache ist normalerweise eine Verschlechterung der Blutversorgung oder der Nervenversorgung dieses Augenteiles. Unglücklicherweise kann nur wenig getan werden, um diese Degeneration aufzuhalten, heute ergeben sich aber immer mehr Heilungschancen, indem zum Beispiel die Blutgefäße mittels Lasertechnik behandelt werden.
- Schrittweiser, schmerzloser Rückgang des Sehvermögens
- Unscharfes Bild in der Augenachse
- Das Sehvermögen, besonders auf kurze Distanz, ist verschwommen und läßt sich auch durch Augengläser nicht verbessern
- Das Objekt/Motiv, das wir betrachten, kann zu klein und verzerrt wirken
Es gibt keinen vollständigen Verlust des Sehvermögens, weil die äußeren Teile der Netzhaut von dieser Erkrankung nicht erfaßt werden.