Diese durch Parasiten hervorgerufene und durch Stechmücken übertragene Infektionskrankheit ist vor allem in den Tropen heimisch, in Gebieten mit langen Wärme- und Feuchtigkeitsperioden.
Durch die modernen Flugverkehrsverbindungen kann Malaria in alle Teile der Welt verbreitet werden. Es besteht also Verdacht auf eine erfolgte Infektion bei jedem, der kurz nach der Rückkehr aus einem tropischen Land (Afrika, Asien, Indien) und trotz erfolgter Schutzmaßnahmen (Anti-Malaria-Tabletten) an folgenden Symptomen erkrankt:
- Fieberanfälle, die alle 2 oder 3 Tage auftreten
- Die Fieberanfälle werden von 1-2 Stunden andauernden, starken Schüttelfrösten und Kopfschmerzen eingeleitet
- Hohes Fieber setzt ein und besteht während mehrerer Stunden
- Starke Schweißausbrüche
- Zwischen den Fieberanfällen fühlt sich der Patient kurzzeitig besser
Falls der Verdacht auf Malaria besteht, sollte unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.