Bei einer Dehydratation (= Abnahme des Körperwassers) übersteigt der Wasserverlust die Wasseraufnahme. Man sollte dabei beachten, daß der Körper nicht nur mit dem Urin Flüssigkeit ausscheidet, sondern auch mit dem Stuhl (vor allem bei Durchfall), dem Schweiß (hohe Temperaturen), dem Blut (vor allem Blutungen) und mit der Atemluft (vor allem bei Asthma bronchiale). Durst ist häufig ein Symptom der Dehydratation. Andere Symptome sind, nach Schweregrad aufgelistet:
- Trockene Zunge (man sollte beachten, daß bei Personen, die vermehrt durch den Mund atmen, die Zunge trockener ist)
- Die ausgeschiedene Harnmenge ist gering, der Urin ist dunkel und hat einen strengen Geruch
- Trockene, schlaffe Haut
- Eingesunkene Augen
- Bei Säuglingen sinkt die weiche Stelle auf dem Kopf (Fontanelle) ein
- In manchen Fällen kann es zu Apathie, Verwirrtheit oder sogar Kollaps kommen
Eine Abnahme des Körperwassers kann sich je nach Ursache über einen kürzeren (einige Tage) oder einen längeren (einige Wochen) Zeitraum hinziehen, außer es kommt zu einem plötzlichen starken Flüssigkeitsverlust. Es ist wichtig zu wissen, daß Säuglinge und ältere Menschen binnen weniger Stunden dehydrieren können. Falls der Flüssigkeitsverlust nicht zu gravierend ist, zeigen sie dann keine anderen Symptome als eine gewisse Ruhelosigkeit. Ursachen sind vor allem Durchfall und Erbrechen.