Wenn der Arzt durch einen Tastbefund bei einem erwachsenen Menschen einen vergrößerten Magen feststellt, so handelt es sich normalerweise um ein Geschwür. Andererseits sei hier betont, daß es nur sehr selten möglich ist, ein bereits vorhandenes Magengeschwür oder Krebs durch Tastbefund zu fühlen. Dies gilt vor allem dann, wenn der Krebs am Magenausgang, am Pylorus, sitzt. Nur bei Babys läßt sich dieser, wenn überhaupt, ertasten. Magenkrebs ist bei Menschen unter 45 Jahren relativ selten. Zu seinen Symptomen zählen:
- Appetitlosigkeit
- Schmerzen in Bauchhöhle und Verdauungstrakt
- Gewichtsverlust
- Blutarmut
- Vergrößerter Oberbauch
- Erbrechen, wenn eine Blockierung des Magenpförtners vorliegt
- Oft auch Erbrechen von Blut
Manchmal sucht der Patient den Arzt auf, weil er unter Gelbsucht und an Bauchwassersucht leidet: Beide Erkrankungen sind aber die Folge des sich inzwischen ausgebreiteten Tumors.
- Eine Stenose des Magenpförtners kommt vor allem bei männlichen Babys vor. Der Magenpförtner (Pylorus) ist durch einen zu dicken Eingeweidemuskel blockiert. Man nennt dies eine Pylorusstenose