Amaranth und Quinoa: Pseudogetreide aus den Anden

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Turbofood: Amaranth und Quinoa

Amaranth:Den Inkas galt die, in ganz Mittel- und Südamerika angebaute Pflanze, deren Samen an Hirse erinnen, als heilig und sie zählte zu ihren Hauptnahrungsmitteln. Schon seit einigen Jahren zählt der lange in Vergessenheit geratene „Inkaweizen“ mit seinem feinen nussigen Geschmack als Energiespender schlechthin. Die glutenfreien Samen enthalten bis zu 70 % ungesättigte Fettsäuren und lassen sich süß oder würzig zubereiten. Amaranth besitzt, neben zahlreichen Ballaststoffen, zudem einen sehr hohen Eisengehalt, ein MUSS also für Vegetarier und Veganer, aber auch für Frauen (vor allem in der Schwangerschaft).

Zubereitung: Die glutenfreien Turbo-Samen in der doppelten Menge Wasser kurz aufgekocht und bei kleiner Hitze 25 bis 30 Minuten köcheln und dann nachquellen lassen.

Häufig wird Amaranth auch als „Superfood“ bezeichnet. „Doch einzelne Lebensmittel können keine Wunder vollbringen, wenn ihre Inhaltsstoffe auch noch so wertvoll sind“, erklärt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom aid infodienst. „Allerdings bringen die nahrhaften Körner auch Abwechslung auf den Speiseplan“, so Seitz.

Quinoa:Die Heimat dieser südamerikanische Körnerfrucht liegt ebenfalls in den Anden und hat sich in den letzten Jahren zur beliebten Beilage, vor allem in der vegetarischen und veganen Küche entwickelt. In ihrer Heimat wird die Pflanze, die nah verwandt mit Spinat, Mangold und Roter Bete ist, ob ihrer schmackhaft würzigen Blätter gerne als Gemüsebeilage serviert.

Da Quinoa ebenfalls kein Klebereiweiß enthält ist es absolut glutenfrei. nicht zu den Gräsern wie Weizen und Hafer, wird aber ähnlich wie Getreide verwendet. Daher bezeichnet man es auch als Pseudogetreide. Quinoa besitzt zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe, wie Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren und Kohlenhydrate. Auch Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Kalium und Kalzium sowie sämtliche essenzielle Aminosäuren (u.a.Lysin) finden sich in den nussig schmeckenden Körnern.

Quinoa-Samen muss vor der Verwendung gründlich mit Wasser abgespült werden, um die enthaltenen Bitterstoffe zu entfernen.

Es gibt zahlreiche Zubereitungsarten, das nussige Aroma erhält man am besten durch Anrösten in Olivenöl, ehe man die Samen, wie den Reis, in der doppelten Menge Wasser oder Brühe in einem abgedeckten Topf 12 bis 15 Minuten köcheln lässt. Einige Minuten nachquellen und mit etwas Butter oder Öl und einer Prise Salz würzen und fertig ist das „Inkakorn“.

Amaranth und Quinoa gibt es in Biomärkten, Naturkostläden und gut sortierten Supermärkten und es sollte aus biologischem Anbau stammen, um Schadstoffbelastungen zu vermeiden.




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