Fruktose - Gesunde Süße ist gar nichts so gesund!

Supermarktregale sind brechend voll mit Softdrinks, die uns mit wenigen Kalorien eine reuelose Erfrischung versprechen. Gesüßt mit der „gesunden Süße aus Früchten“ boomen Wellnessgetränke und wandern vermehrt in den Einkaufskorb. Doch nun haben japanische Wissenschaftler herausgefunden, dass diese gesunden Säftchen bei weitem nicht so gesund sind, wie sie vorgeben

Lange Zeit hatte Fruktose das Image die „gesunde Süße aus Früchten“ zu sein. Doch in letzter Zeit rückt die Zuckerart vermehrt negativ ins Rampenlicht. Ein Zuviel von ihnen erhöht nämlich das Risiko von hohen Blutfettwerte und der Entwicklung einer Fettleber. Ebenso fördert Fruktose Fettleibigkeit, durch den Einfluss auf den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsels - sie wird nämlich schneller in Körperfett umgewandelt als zum Beispiel Glucose. Der Konsum von Softdrinks assoziiert sich somit auch mit dem Risiko an Gicht zu erkranken.

Vor allem die immer populärer werdenden Wellnessgetränke stellen ein erhöhtes Risiko für unnatürlich hohen Fruktosekonsum dar und verleiten fälschlicherweise zum Glauben, eine gesunde Alternative gegenüber Limonade und Co zu haben.

Japanische Studie bestätigt die Schädlichkeit für Nieren

Japanischer Wissenschaftler stellten nun auf dem Nephrologenkongress in Atlanta ihre Beobachtungen über die negativen Auswirkungen auf die Nieren vor. Als Hauptproblem gelten gesüßte Erfrischungsgetränke. Die Beobachtungen ergaben: Bereits zwei Glas Limonade pro Tag können nach wenigen Jahren Nierenschäden hervorrufen.

Die Wissenschaftler forschten an fast 8000 Universitätsangestellten, welche bei Beginn der Studie als gesund galten. Nach drei Jahren ließen sich bei etwa jedem Zehnten erste Anzeichen einer gestörten Nierenfunktion beispeilsweise durch Eiweiß im Urin, nachweisen. Am schwersten betroffen waren, unabhängig von anderen Faktoren, jene Probanden, welche zwei oder mehr Gläser Limonade täglich tranken.

Die japanischen Forschungen bestätigen Beobachtungen aus epidemiologischen Studien, die bereits vor einigen Jahren ein gehäuftes Auftreten einer Albuminurie unter Softdrink-Liebhabern entdeckten.

US-amerikanische Wissenschaftler stellten auf diesem Kongress ebenfalls ihre Ergebnisse mit Experimenten an Ratten vor. Auch sie bestätigten, dass Fruktose die Nierenzellen gegenüber Angiotensin II, einem Hormon, das an der Regulation des Salz-Wasser-Haushalts beteiligt ist, empfindlich macht. Über einen längeren Zeitraum hinweg kann die zu Hypertonie und Nierenversagen führen.




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