- Der schleichende Angriff der Augenproteine
- Aufbewahrungsbehälter nicht gereinigt: Bindehautentzündung
- Was passiert bei ungenügender Reinigung?
- Keine Tränen mehr? Folgen noch nicht absehbar
- Wussten Sie, dass die gesetzlichen Krankenkassen Ihre Kontaktlinsen voll bezahlen?
Nur Fliegen ist schöner... aber bitte ohne Kontaktlinsen!
Damit das wirklich stimmt, sollten Sie darauf achten, keine druckgefüllten Pflegemittelflaschen mit an Bord zu nehmen.Des weiteren ist es ratsam, die Linsen in der Kabine aus den Augen herauszunehmen. Durch die trockene Luft im Flugzeug kann es ansonsten zu Hornhautreizungen kommen.
Der Grund: Gerade weiche Linsen nehmen viel Wasser in sich auf. Daher trocknen sie schnell aus, wenn die Umgebungsluft - wie zum Beispiel in Flugzeugen -zu wenig Feuchtigkeit enthält.
Die Folge: ein unangenehmes Kratzen. Abhilfe schaffen können Sie mit Nachbenetzungstropfen. Diese sind auch bei der Arbeit am Computer oder beim Aufenthalt in Räumen mit Heizungsluft ratsam.
Der schleichende Angriff der Augenproteine
Das Auge ist, wie viele Organe des Menschen, ein Wunderwerk an Technik. Der klare Tränenfilm beispielsweise besteht nicht einfach aus Wasser. Ein breites Spektrum an Inhaltsstoffen gewährleistet das Funktionieren des Auges.
Eine Kontaktlinse in das Auge einzusetzen bedeutet nun, in das hochkomplexe Regelwerk einzugreifen. Die im Tränenfilm enthaltenen Proteine (Eiweiße), die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, sammeln sich auf der Kontaktlinse an, wie in einem Sieb. Nach einiger Zeit sind diese Ablagerungen auf der Linse dann auch zu erkennen: es hat sich ein weißgrauer Belag gebildet. Die Ärzte nennen diese Erscheinung gigantopapilliäre Konjunktivitis (GPC). Um das natürliche Gleichgewicht des Auges wieder herzustellen, gibt es Proteinentfernungstabletten, die einmal wöchentlich der Desinfektionslösung oder Kombilösung hinzugefügt werden sollten.




