Ballon-Kyphoplastie - neues Verfahren zur Behandlung von Wirbelkörperbrüchen

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2,4 Millionen Menschen in Deutschland erleiden pro Jahr durch Osteoporose schmerzhafte Wirbelkörperfrakturen. Davon sind etwa 1,7 Millionen Frauen und 700.000 Männer betroffen. Osteoporose ist aber längst keine „Frauenkrankheit“ mehr. Jeder 5. Mann in Deutschland ist bereits von dieser heimtückischen Krankheit bedroht.

Etwa die Hälfte aller Wirbelkörperfrakturen geht auch nach dem akuten Ereignis mit dauerhaften Beschwerden einher. Starke Rückenschmerzen machen das Leben der Betroffenen zur Qual – in Deutschland leiden nachweislich mindestens 2,4 Mio. Menschen an chronischen Schmerzen an der Wirbelsäule in Folge von Wirbelkörperbrüchen. 150.000 neue Patienten kommen jährlich hinzu, so die neueste Studie der EVOS (European Vertebral Osteoporosis Study). Die herkömmliche Therapie bei Wirbelkörperfrakturen besteht aus Bettruhe, der Verabreichung von starken Medikamenten und der lästigen Bürde, ständig ein Mieder oder Korsett zu tragen, um den Alltag bewältigen zu können.

Nicht nur Osteoporose führt zu Wirbelkörperbrüchen. Auch bei (Sport)-Unfällen kommt es häufig zu Wirbelfrakturen.

Ein starkes Rückgrat mit Ballon-Kyphoplastie

Die Ballon-Kyphoplastie ist eine effektive Operationsmethode, die speziell bei Wirbelbrüchen – infolge von Osteoporose auch bei Patienten in hohem Alter oder nach Unfällen – in Deutschland seit 5 Jahren erfolgreich angewandt wird. Der älteste Patient war bei der Operation 97 Jahre. Weltweit wurden bisher über 187.000 Patienten erfolgreich mit über 220.000 ballonkyphoplastischen Eingriffen versorgt. Aufgrund der sehr hohen Sicherheit dieses Verfahrens wenden immer mehr deutsche Kliniken diese innovative und schonende Technik an.

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