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Eine aktuelle Studie aus England besagt nämlich, dass ´deutlich über die Hälfte der untersuchten Migränepatienten ein Loch in der Herzscheidewand aufwies, ein so genanntes persistierendes Foramen ovale (PFO). Weiterhin fand die Studie heraus, dass der Verschluss des PFO mit innovativen Ankerschirmchen die quälenden Kopfschmerzen zwar nicht vollständig verschwinden ließ, aber doch die Häufigkeit der Attacken um die Hälfte reduzieren konnte. Die Experten sind optimistisch, dass weitere Studien helfen werden, Patientengruppen zu identifizieren, für die der schonende Eingriff eine neue therapeutische Alternative in der Behandlung ihrer Migräne sein kann.Migräne ist mit den Kopfschmerzen, die jeder hin und wieder einmal hat, nicht zu vergleichen. Rund 8 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland unter den heftigen Schmerzattacken, die mit Übelkeit, Sehstörungen und schlimmstenfalls sogar mit Lähmungen einhergehen können. Mehrere Studien geben inzwischen Grund zur Hoffnung, dass Migräne-Patienten, die gleichzeitig ein Loch in der Herzscheidewand (PFO) haben, in Zukunft von der Alternative zur medikamentösen Behandlung profitieren könnten.




