Symptomatik
Die Intoxikation wird in akute und subakute Vergiftungen differenziert. Akute Vergiftungen durch hohe Dosen von Phosphorwasserstoff (PH3) können entweder blitzartig zum Tode führen oder haben die Zeichen einer Dyspnoe, Cyanose, Erregung, Erstickungskrämpfen und Bewusstlosigkeit. Die Patienten versterben in der Regel nach 24 bis 48 Stunden mit den Anzeichen eines Lungenödems, mit Atemstillstand und maximal dilatierten Pupillen. Subakute Intoxikationen sind meist schwer zu erkennen, da hier vor allem Allgemeinsymptome, wie Übelkeit, Mattigkeit, eine allgemeine Schwäche, langanhaltendes Erbrechen und Durchfälle sowie Kopf- und Bauchschmerzen auftreten. Die hauptsächliche Gefahr der Begasungsmittel geht primär von einer Gefährdung der Atmung aus. Sekundäre Gefahren bestehen durch die Einwirkung von Phosphorwasserstoff auf den Stoffwechsel des Menschen. Hier sind vor allem Gehirn, Leber und Nieren betroffen.
Therapie
Für den Bereich des Notdienstes gilt als Behandlungsstrategie das Sicherstellen der vitalen Funktionen, die Dekontamination und die symptomatische Versorgung.



