Gebärmutterhalskrebsvorsorge

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Die Lage
„In Deutschland gibt es keine Aufforderung zur Vorsorge," sagt Prof. Dr. med. Peter Hillemanns, Hannover. Das Dilemma: Nach der letzten Gesundheitsreform ist die Teilnehmerquote noch weiter gesunken. Auch deshalb erkranken in Deutschland jährlich knapp 6.500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs; unter anderem ist er auch der häufigste Krebs in der Schwangerschaft. Rund 1.800 Frauen sterben jedes Jahr.

Dabei beklagt Dr. med. Gerd Böhmer, Bad Münder, dass es teils Frauen sind, die ihre Vorsorgen versäumen, aber auch Eifrige sind, die mit unklaren oder wechselnden PAP-Ergebnissen der vergangenen Jahre allein gelassen werden - und denen auch nie der zusätzliche HPV-Test von ihrem Arzt angeboten wurde.

Der Test
Bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) spielen humane Papillomaviren (HPV) die entscheidende Rolle. Diese werden durch Geschlechtsverkehr übertragen. Häufig wechselnde Partner erhöhen das Risiko.

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