Traditionelle chinesische Medizin

Seite 1 von 3
Erste Seite | Vorherige Seite | Nächste Seite | Letzte Seite

Es ist noch gar nicht so lange her, da wußten die wenigsten mit dem Begriff »Chinesische Medizin« etwas anzufangen. Von Akupunktur hatte man zwar schon gehört, trotzdem wurden dabei erzielte Heilerfolge wohl eher dem Zufall zugeschrieben. Und auch noch heute gibt es viele Ärzte, die nicht nur Akupunktur, sondern auch die klassische chinesische Medizin für baren Humbug halten, gleichzusetzen letztlich mit Voodoo-Zauber. Dabei, und das ist immerhin unbestritten, handelt es sich bei der traditionellen chinesischen Medizin um die wohl älteste bekannte Medizinlehre der Welt, deren Entstehung etwa 6000 Jahre zurückliegt. Grundlage ist das medizinische Werk »Huang-ti nei-ching«, das dem legendären Gelben Kaiser (Huang-ti) zugeschrieben wird, wahrscheinlich aber erst im 3. oder 2. Jh. v. Chr. entstanden ist. Dieses Werk enthält die Theorien, wie sie heute noch gültig sind. In ihm heißt es u. a.: »Yin und Yang, die zwei Prinzipien in der Natur, und die vier Jahreszeiten sind der Anfang und das Ende von allem und auch die Ursache für Leben und Tod. Wer die Gesetze des Universums mißachtet, beschwört Unglück und Heimsuchung herauf, während die, die den Gesetzen des Universums folgen, frei von gefährlichen Krankheiten bleiben, denn sie haben Tao erreicht, den rechten Weg.«

Gesund sein, im Einklang sein

Erst durch die Öffnung Chinas kam das Wissen der altchinesischen Heilkunde in die westliche Welt, aber nur wenige Ärzte verstanden, daß man unser Medizinverständnis nicht mit einem auf einer vorbegrifflichen Naturerfahrung basierenden Verständnis von Krankheit und Gesundheit gleichsetzen kann. Die traditionelle chinesische Medizin kennt den Begriff Neurologie oder endokrine Krankheiten nicht, spricht hingegen von Krankheiten, die z. B. durch Wind, Feuchtigkeit oder Hitze verursacht werden. Im Gegensatz zum westlich ausgebildeten Arzt sucht der auf der Basis der traditionellen chinesischen Medizin arbeitende Arzt nach einem Disharmoniemuster, das sich aus Symptomen und Zeichen zusammensetzt, d. h., er betreibt Syndromdiagnostik. Und dieses Vorgehen beruht auf der ganzheitlichen Auffassung vom Menschen und seiner Eingebundenheit in seine Umwelt, seine Lebensweise u. a. m., differenziert eine Krankheit vor dem Hintergrund von Yin und Yang .

BSE-Tests mit neuer Methode?

In den USA arbeiten Forscher an einer Testmethode, die es ermöglichen soll, die Schafkrankheit Scrapie oder die als "Rinderwahn" bekannte ...
Angstkalender

Angstkalender

Alternative Heilweisen

Reisemedizinische Informationen

Apotheken und Reformhäuser

Bücher