Familienplanung bei Apfelbaums

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Um sich vor unliebsamer Konkurrenz zu schützen, sondern die Wurzeln von Apfelbäumen eine zunächst unwirksame Substanz ab, die von der Mikroflora des Bodens in aktive Verbindungen umgewandelt wird. Diese Umwandlungsprodukte verhindern, dass Apfelkerne in der Nähe des Baumes keimen und zu Nährstoffkonkurrenten werden können. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie sich Pflanzen mit Hilfe verschiedener so genannter Sekundärstoffe in ihrer Umwelt behaupten. Für den Menschen haben viele dieser Stoffe – in den richtigen Dosierungen eingesetzt – heilende oder lindernde Wirkungen. Dabei können diese Wirkungen so vielfältig sein, wie die Funktionen, die diese Stoffe in der Pflanze haben.

Wird ein Tier angegriffen, kann es sich auf verschiedene Arten verteidigen:
Es kann kämpfen oder beißen, aber auch weglaufen oder sich verstecken. Sind die Angreifer Mikroorganismen, wird es durch sein Immunsystem geschützt. Aber was macht eine Pflanze? Weglaufen kann sie nicht: Sie ist angewurzelt und damit ihrer Umwelt ausgeliefert – aber beileibe nicht schutzlos. Denn Pflanzen haben sehr vielfältige Mechanismen entwickelt, um sich in ihrer Umwelt zu behaupten. Dabei müssen sie sich aber nicht nur gegen Fraßfeinde wehren, sondern sie mussten im Laufe der Evolution auch lernen, mit anderen widrigen Lebensbedingungen fertig zu werden, wie z. B. extremen Temperaturen, Trockenheit und starker Sonneneinstrahlung.

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Seit 2006 ist in Deutschland eine innovative Gräser-Impf-Tablette zur Behandlung von Erwachsenen mit einer Allergie auf Gräser- oder Roggenpollen zugelassen. ...