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"Bilanziert" bedeutet, daß es sich um eine "ausgewogene" Nährstoffzufuhr handelt. Und wie wichtig die tägliche Nahrung ist, das wußte schon Hippokrates, der vormehr als 2400 Jahren den Lehrsatz aufstellte. „Nahrung soll eure Medizin und Medizin eure Nahrung sein" Leider wurde er bisher zu wenig beachtet. Daß nämlich Lebensmittel auch Substanzen enthalten können, die nicht nur unsere Gesundheit stärken, sondern sogar Krankheitsrisiken verringern können, daß es folglich Produkte gibt, die gewissermaßen zwischen Lebens- und Arzneimittel anzusiedeln sind, wurde lange ignoriert.
- Ergänzende bilanzierte Diäten sind Lebensmittel
Ergänzende bilanzierte Diäten haben einen Ernährungszweck und sind deshalb keine Arzneimittel. Während Arzneimittel der Heilung oder Linderung von Krankheiten dienen, haben bilanzierte Diäten ausschließlich den Zweck, die Behandlung von Krankheiten ernährungsmedizinisch zu unterstützen und zu optimieren.
- Ergänzende bilanzierte Diäten sind diätetische Lebensmittel
Eine ergänzende bilanzierte Diät ist nur dann zu rechtfertigen, wenn ein "besonderes Ernährungsbedürfnis" des Patienten vorliegt. Das heißt, dass ein krankhafter Zustand vorhanden sein muss, der über die Ernährung beeinflussbar ist. Besondere Ernährungsbedürfnisse haben beispielsweise Diabetiker. Zudem gilt für ergänzende bilanzierte Diäten, dass sie sich in ihrer Zusammensetzung deutlich von den Lebensmitteln des täglichen Verzehrs unterscheiden müssen, um ihren diätetischen Charakter hervorzuheben.

