"Burnout"-Symptome – oft steckt eine Depression dahinter!

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Jahrelang hat der Beruf Freude gemacht, großes Engagement und so manche Überstunde wurden geleistet. Die Arbeit hat Spaß gemacht und ging leicht von der Hand. Doch nun ist alles anders: Aus Freude ist Frust und Erschöpfung geworden. Die Arbeitsergebnisse scheinen trotz hohen Einsatzes nicht mehr zu stimmen. Selbst ein freies Wochenende bringt nicht die dringend notwendige Erholung – die Batterien sind leer.

Dieses Gefühl der inneren Leere und Erschöpftheit, des "Ausgebranntseins" hat einen häufig gebrauchten Namen: Burnout-Syndrom. Viele Menschen machen im Laufe ihres Arbeitslebens Bekanntschaft damit. Experten schätzen, dass etwa 1,6 Millionen Bundesbürger unter chronischer Erschöpfung leiden.

Hinter dem "Burnout" steckt oft mehr
Hinter dem, was gemeinhin als "Burnout" bezeichnet wird, steckt oft mehr. Unkonzentriertheit, das Gefühl der chronischen Erschöpfung und Überforderung, Lustlosigkeit in jeder Hinsicht – all dies weist darauf hin, dass auch das biologische Gleichgewicht der Nervenzellen im Gehirn bereits in Mitleidenschaft gezogen ist, eine tiefergehende Verstimmung eingetreten ist. Viele Menschen spüren die Verstimmung auch körperlich. Typisch sind Beschwerden wie Kopf- oder Rückenschmerzen, Herzrasen, Appetitmangel, Schlafstörungen oder Magen-Darm-Probleme. Manche Betroffenen, wie man heute weiß, besonders Männer, versuchen ihre Probleme durch den Konsum von Alkohol oder Tabletten zu lösen.

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