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Sicherheit
Auf Grund der geregelten Umwandlung von Beta-Carotin in Vitamin A löst ein übermäßiger Konsum keine Vitamin-A-Intoxikation aus. Die Gabe sehr großer Mengen von Carotinoiden bei gewissen Krankheits-Dispositionen (Hyperlipidämie, Diabetes mellitus, Nephrotisches Syndrom, Hypothyreose) kann eine Hypercarotinämie auslösen, die sich in einer Gelbfärbung der Haut, hauptsächlich auf den Handflächen und an den Fußsohlen äußert. Die gelbe Farbe verschwindet, sobald die Carotinoid-Zufuhr reduziert oder eingestellt wird. Untersuchungen am Menschen wurden durchgeführt, um die Sicherheit von Beta-Carotin zu belegen. Bei Patienten mit Lichtempfindlichkeit wie bei der Erythropoetischen Protoporphyrie wurden selbst bei einer über Jahre hinweg durchgeführten oralen Aufnahme von 50 bis 200 mg Beta-Carotin pro Tag keine nachteiligen Wirkungen beobachtet.
Lebensmittelanreicherung und -Technologie
Margarine und Fruchtgetränke sind oft mit Beta-Carotin angereichert. 1941 führte die FDA (Food and Drug Administration) in den USA eine Standardisierung ein für die Anreicherung von Margarine mit Vitamin A. In Deutschland wird Vitamin A der Margarine ebenfalls seit etwa 50 Jahren zugesetzt. Mittlerweile wurde das Vitamin A teilweise durch Beta-Carotin ersetzt, wodurch die Margarine auch ihre attraktive gelbe Farbe erhält. Man hat erkannt, daß sich Beta-Carotin auf Grund seines großen Sicherheitsrahmens zur Lebensmittelanreicherung wesentlich besser eignet als Vitamin A. Beta-Carotin darf in der Bundesrepublik allen Lebensmitteln ohne besondere Genehmigung zugesetzt werden.