Sisi-Feeling im Almdorf Seinerzeit

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Almdorf  SeinerzeitDie sich in schwindelerregende Höhen schraubende kleine Fahrstraße führt sozusagen direkt zurück in die Vergangenheit, als man diesen Weg vom Tal herauf, sicher nicht mit geländegängigen Autos, dafür aber mit rumpligen Pferdfuhrwerken befuhr. Kurz vor dem Ende der Straße zum Falkert-See, und seiner vor allem bei Familien beliebten Wanderregion, weist ein leicht übersehbares Schild fast bescheiden auf das Luxus-Resort Almdorf Seinerzeit hin. Und bescheiden ist hier wirklich nur das Schild - denn das Chalet Resort aus 21 frei stehenden Almhütten, vier Kaiserlichen Jagdhäusern und drei Chalets der Premiumklasse, sind auf der Fellacher Alm zu einem kleinen Dorf angeordnet und bieten romantischen Almurlaub auf hohem Niveau.

1400 m hoch, dort, wo man dem Himmel schon ein ganzes Stück näher, am Rand des Kärntner Nationalpark Nockberge gelegen, nur sechs Kilometer von dem Kur- und Skiort Bad Kleinkirchheim, drei Kilometer vom Wandergebiet rund um den Falkert-See, und nur knapp 30 km vom Ossiacher See entfernt, erwartet den Gast ein kleines Elysium, in welchem die Zeit tatsächlich stehen geblieben zu sein scheint - oder zumindest dieser Eindruck vermittelt wird. Denn, auch wenn das Dorf auf den ersten Blick wie „seinerzeit" aussieht, so ist es doch mit modernstem Komfort ausgestattet, bietet seinen Gästen einen Hotelservice von bestem österreichischen Standard, und auch die Segnungen der modernen Technik, wie WLAN etc.,  stehen zur Verfügung (allerdings geht das nicht überall gleich gut und schnell und mitunter geht es auch gar nicht).

Almdorf   SeinerzeitBlumenpracht, Holz vor der Alm und ein Hüttentiger
Eine Reise ins Almdorf Seinerzeit heißt, den Bergen entgegen zu fahren, mit Freuden erwartet zu werden und mit Leib und Seele letztlich anzukommen. Mag der Winter mit seiner weißen Pracht bei vielen Besuchern beliebt sein, so bringt er den Gast doch um die Augenweide der in überschwänglicher Farbenpracht blühenden kleinen Bauerngärtlein, den jede der Hütten im Almdorf sein Eigen nennt. Minze, Rittersporn, Geranien, Vogelbeere, Holunder und Sonnenhut wetteifern untereinander und selbst gartenresistente Gäste werden hier zu begeisternden „Kräuterjüngern", jäten, gießen, pflücken, dass es eine wahre Freude ist. Männer, die sonst ganze Konzerne dirigieren, schwingen begeistert die Axt und hacken Holz, schlichten die Scheite zu exakt ausgerichteten Stapeln und scheinen sich direkt nach kraftstrotzender Arbeit zu sehnen. Kachelofen und Kamin heizen gehört zu den begehrten männlichen Handarbeiten im Almdorf, aber auch so manche Powerfrau hat am holzbefeuerten Küchenherd ihre Liebe zum Kochen und Backen entdeckt - erzählt man sich jedenfalls.

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