Im Jahre 1814 legte ein gewisser Virey der medizinischen Fakultät in Paris eine Doktorarbeit vor. An diesem Vorgang ist eigentlich nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich war allerdings das Thema der Dissertation, denn sie handelte von tageszeitlichen Rhythmen und ihren Auswirkungen auf Gesundheit und Krankheit. Wirklich salonfähig war das Thema damit noch lange nicht, Anhänger und Bezweifler der Theorie stritten sich bis in die 60er Jahre dieses Jahrhunderts. Erst über 150 Jahre nach jener aufsehenerregenden Dissertation konnte die Existenz einer biologischen Uhr für den Menschen schließlich nachgewiesen werden.
