Skifahren
Auf die schonende Tour Noch immer reißt die Begeisterung für den Wintersport Nummer eins nicht ab. Doch viele wagen sich nur einmal jährlich im Skiurlaub auf die Bretter. „Unsere Wirbelsäule führt dann Bewegungen aus, die sie aus dem Alltag nicht kennt", merkt Dr. Schneiderhan an. Insbesondere beim Alpinski bekommen Bandscheiben und Gelenke regelrechte Schläge ab. „Daher niemals untrainiert fahren, sondern etwa acht Wochen im Voraus mit gezielter Gymnastik beginnen", rät der Spezialist. Liegen Rückenerkrankungen schon vor, empfiehlt sich die Vorstellung bei einem Orthopäden. Beim Langlauf hingegen entstehen deutlich weniger Stoß- und Druckbewegungen als beim alpinen Skifahren. Gleichmäßige Beanspruchung sorgt für eine Stärkung der gesamten Muskulatur. Weiterer Vorteil: Dank geringer Belastungen eignet sich der schonende Wintersport selbst für Menschen mit Rückenproblemen.
Snowboard
Mit Sicherheit bergab Gerade junge Skifreunde tauschen zwei Bretter am liebsten gegen ein Snowboard, bevor es rasant ins Tal geht. Bei allem Spaß entstehen durch Unachtsamkeit leicht Unfälle. „Wer sich verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll verhält, riskiert weniger Knochenbrüche und schont seine Wirbelsäule", sagt Dr. Schneiderhan. Wie beim Alpinski leisten die Bandscheiben beachtliche Arbeit und erfahren außerordentliche Beanspruchung. Da insbesondere Anfänger noch häufig stürzen, lohnt sich die Anschaffung eines speziellen Rückenprotektors, der zusätzlich vor Kälte schützt.
Snowbiken
Risikoarmer Trendsport Wer sich auf Skibrettern oder Boards noch nicht sicher fühlt, findet im leicht erlernbaren Snowbiken eine sichere Alternative. Auf einem fahrradähnlichen Gefährt sitzend, lassen sich Richtung und Geschwindigkeit mithilfe von Kurzski und Gewichtsverlagerung bestimmen. „Stöße und Unebenheiten der Piste fängt das Bike gut ab und schont somit die Gelenke und Bandscheiben. Gleichzeitig trainiert es die Muskeln des Bewegungsapparates und gilt als sehr risikoarm", erläutert der Experte.




