Das Wandern ist des Müllers Lust

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Wandern ist ein idealer Sport um Stress und Frust abzubauen und den Alltag danach besser zu meistern.

Damit die Bergtour auch ein Genuss bleibt, ist es wichtig, die eigenen Fähigkeiten und die der Begleitpersonen, wie Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit realistisch einzuschätzen und Zeitreserven für Pausen, plötzlichen Schlechtwettereinbruch oder Notfälle einzuplanen.

Das A und O beim Bergwandern ist jedenfalls die richtige Ausrüstung: ohne Wanderschuhe mit griffiger Sohle und gutem Halt im Fußgelenk, Wind und Regenschutz und Kopfbedeckung sollte niemand in die Berge gehen. Und - selbst wenn die nächste Alm lockt, ausreichend (alkoholfreie!) Getränke eine Kleinigkeit zum Essen sind ein MUSS bei jeder Bergwanderung.

Doch trotz bester Vorbereitung und trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann jedem ein Missgeschick passieren. Bei leichteren Verletzungen kann eine Erste-Hilfe-Ausrüstung aus dem Rücksack helfen. Bei schwereren Unfällen oder in Situationen, die nicht genau abzuschätzen sind, sollte grundsätzlich der Bergrettungsdienst benachrichtigt werden.

Am ehesten plagen den Wanderer wunde Fersen und trüben den Spaß. Ein spezielles Pflaster, das schnelle Abhilfe schafft, gehört daher in jeden Rucksack, vor allem, wenn die Schuhe neu sind.

Beim Gehen auf schottrigen, rutschigen Wegen, bei Auskühlung und Erschöpfung ist die Gefahr von Stürzen besonders groß. Es kann schnell zu Muskelzerrungen oder sogar Verletzungen der Bänder in den Gelenken kommen. Prellungen und blaue Flecken, aber auch Abschürfwunden an den Händen kommen dazu. Diese Gefahr kann verringert werden, wenn man nur auf gesicherten Wegen geht. Teleskopstöcke, die, je nachdem ob es bergauf oder bergab geht, in der Höhe verstellt werden können, beugen der Überlastung der Gelenke vor. Viel Trinken, zwischendurch immer wieder eine Kleinigkeit (Kohlehydrate!!) essen und ausreichende Ruhepausen helfen ebenfalls, die Verletzungsgefahr weitgehend zu minimieren.

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