Die Gesellschaft wird immer bewegungsfauler. Einem seit knapp fünf Jahrzehnten stabil bleibenden hohen Niveau bei der Nährstoffaufnahme, steht eine rapide abnehmende Kurve beim Nährstoffbedarf gegenüber. Diese immer größer werdende Diskrepanz führt in Deutschland immer häufiger zu Fällen von Adipositas, dem Hauptrisikofaktor für das Entstehen von Typ 2 Diabetes1.
Übungen wie das „Daumen-spiel“
können im Alltag durchgeführt werden
Und genau an
dieser Stelle setzt das von Eli Lilly and Company geförderte Bewegungsprogramm
BEL an. Das maßgeschneiderte Programm soll wieder Bewegung in den Alltag der an
Typ 2 Diabetes erkrankten Patienten bringen. Weder Diäten noch Insulinspritzen
oder medikamentöse Therapien sollen dabei hauptsächlich zur Verbesserung des
Lebensstils der Patienten führen. Viel unkomplizierter: Der (Bewegungs-) Sport
soll es richten.
Minimalistisch und alltagstauglich
Ganz so unkompliziert ist es allerdings nur auf den ersten
Blick. Denn oft haben übergewichtige Menschen in der Vergangenheit bereits
negative Erfahrungen mit Sport gemacht und sind deswegen oft schwerer für
Bewegung zu motivieren als Menschen mit Normalgewicht.
Doch der spezielle Aufforderungscharakter des Bewegungsprogramms, soll Abhilfe schaffen. Die 10-15 Minuten lang dauernden Übungen fordern die Patienten dazu auf, körperliche Aktivität wieder in den Tagesablauf zu integrieren, um mehr Selbständigkeit und Belastbarkeit im Alltag zu erreichen.
Das Programm besteht aus 28 Bewegungs- und Entspannungsübungen
Und genau diese Alltagstauglichkeit stellt das besondere Merkmal des auf den ersten Blick minimalistisch anmutenden Programms dar. Die nach motorischer Beanspruchung geordneten Übungen in den fünf Modulen („Stabilisation und Kräftigung", „Dehnung und Mobilisation", „Koordination", „Ausdauer" und „Entspannung" siehe Bild) können in Alltagskleidung durchgeführt werden und auch in den oft sehr bewegungsarmen Tagesablauf in Beruf und Freizeit integriert werden.




