Allergien

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  1. Allergene, die eingeatmet werden
  2. Allergene, die auf die Haut einwirken
  3. Allergene, die über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden
  4. Allergene, die direkt in die Blutbahn gelangen
  5. Die Fahndung nach dem Allergen
  6. Was allergische Beschwerden lindert
  7. Tips für Pollenallergiker
  8. Tips für Hausstauballergiker
  9. Tips für Kontaktallergiker
  10. Tips für Sonnenallergiker
Ein normal reagierendes Immunsystem bekämpft Eindringlinge wie Viren, Bakterien, Pilze, aber auch andere körperfremde Stoffe in den meisten Fällen, ohne daß dies zu Reaktionen führt. Als harmlos erkannte Substanzen werden nahezu »ignoriert«. Ein übereifriges Immunsystem dagegen antwortet auf solche Substanzen unangemessen heftig mit einer allergischen Reaktion.

Die Zahl der Stoffe, die eine Allergie auslösen können (Allergene genannt), ist nahezu unüberschaubar. Über 90 Prozent der Allergiker reagieren jedoch auf insgesamt wenige, aber »klassische« Allergene, die man in folgende Gruppen einteilt:

1. Allergene, die eingeatmet werden

Dazu gehören die Pollen von Gräsern, Bäumen, Sträuchern und Kräutern, aber auch die Ausscheidungen der Hausstaubmilbe. Gelangen diese Stoffe über die Luftwege in den Körper, so können sie verschiedene Krankheitsbilder hervorrufen wie

  • Heuschnupfen mit angeschwollenen Nasenschleimhäuten, Schnupfen, geröteten, juckenden und tränenden Augen bis hin zu Atembeschwerden;
  • Asthma mit Verengung der Atemwege, Husten, Atembeschwerden und anfallsweiser Atemnot.
Hautschüppchen, Speichel- und Kotbestandteile von Tieren können zu einer
  • Tierhaarallergie führen, also nicht nur die Haare selbst.

2. Allergene, die auf die Haut einwirken

Metalle (Nickel in Modeschmuck und Jeansknöpfen), Duft- und Konservierungsstoffe, Chemikalien sowie Tierhaare können Auslöser einer

  • Kontaktallergie sein. Sie äußert sich in einer entzündlichen Rötung der Haut mit Bildung von Bläschen, Knötchen, Schuppen oder Krusten; zusätzlich juckt das betroffene Hautareal.

3. Allergene, die über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden

Im Prinzip kann jedes Nahrungsmittel für eine allergische Reaktion verantwortlich sein. Häufige Auslöser sind Milch und Milchprodukte, Meerestiere, Nüsse, Fisch, bestimmte Obstsorten, aber auch Farb- und Konservierungsstoffe.

  • Die Anzeichen einer Nahrungsmittelallergie können recht untypisch sein. Möglich sind Hautreaktionen, juckende, tränende Augen, heuschnupfenähnliche Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen sowie Bauchschmerzen. Lebensgefährliche Situationen entstehen, wenn die Rachenschleimhaut anschwillt oder sich ein anaphylaktischer Schock entwickelt (siehe unten).

4. Allergene, die direkt in die Blutbahn gelangen

Medikamente oder Insektengifte lösen oft eine besonders heftige Reaktion aus, einen

  • anaphylaktischen Schock . Der Blutdruck sinkt, das Herz rast, der Betroffene verliert das Bewußtsein. Schnellstmögliche ärztliche Hilfe ist angezeigt.

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