Seite 1 von 2
Erste Seite | Vorherige Seite | Nächste Seite | Letzte Seite
Rund jede 9. Frau erkrankt in Deutschland an einem Mammakarzinom. Zwar sind die Operationstechniken deutlich schonender geworden und rund 75 Prozent der Frauen können inzwischen brusterhaltend operiert werden, wenig aber wird bislang getan, um drohende Komplikationen der Therapie und speziell der Entfernung axillärer Lymphknoten abzuwenden. Andererseits entwickeln rund 30 Prozent der betroffenen Frauen nach der Operation ein behandlungspflichtiges sekundäres Armlymphödem, welches mit einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität und auch mit einem erheblich erhöhten Risiko für Folgekomplikationen behaftet ist.
Dabei aber geht es nicht allein um das Armlymphödem. Es ist generell nach einer Mammasegmentresektion mit Axilladissektion mit Lymphabflussstörungen zu rechnen. Ein behandlungsbedürftiges sekundäres Armlymphödem bei jeder vierten Frau auf, ein Brustwandödem und ein Mammaödem entwickeln 50 Prozent der Frauen, denn, "die Achselhöhle drainiert keineswegs nur den Arm".





