Tamiflu heißt die ultimative Pille gegen die Grippe

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Seit Oktober ist der erste orale Neuraminidase-Hemmer Tamiflu* (Oseltamivir) in Deutschland erhältlich. Das innovative Medikament wird zur Therapie und Prophylaxe der Influenza A und B eingesetzt.

Vorteilhafter Wirkmechanismus führt zu sehr guter Verträglichkeit
Angriffspunkt des Medikaments ist das Enzym Neuraminidase, das für die Vermehrung und Verbreitung der Influenza-Viren - der eigentlichen Ursache der Grippe - entscheidend ist. Neuraminidase-Hemmer, wie Oseltamivir, hindern das lebensgefährliche Virus an seiner Vermehrung. Dadurch leiden die Patienten weniger unter der Virusgrippe, Folgeerkrankungen bleiben ihnen erspart und sie kommen schneller wieder auf die Beine.

Tamiflu hat sich in verschiedenen Situationen als wirksames Mittel zur Grippeverhütung erwiesen, indem es bei Ausbruch einer Grippewelle einen sofortigen Schutz gewährt. Neuraminidase-Hemmer bieten, neben der Impfung, erstmalig in der Geschichte der Influenza die Chance, schnell und effektiv der Gefährdung durch Influenza-Viren zu begegnen.

"Mit neuen antiviralen Mitteln wie Tamiflu wird der Ärzteschaft endlich eine effektive Waffe zur Bekämpfung des Grippevirus zur Verfügung gestellt", so Professor Vogel, niedergelassener Internist in München, auf der Pressekonferenz.

Tamiflu* (Oseltamivir) bei Kindern
Bei Kindern führt die orale Einnahme von Tamiflu als Suspension ebenfalls zur Linderung der Symptome und wirkt auch dem Auftreten von Mittelohrentzündungen entgegen. Letztere ist bei Kindern eine häufige Sekundärinfektionen bei Grippe. Aufgrund der guten Verträglichkeit können Kinder bereits ab 1 Jahr mit Oseltamivir behandelt werden.

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