Abdomen
Medizinischer
Begriff für den Bauch. Bezeichnet den Bereich des Rumpfes zwischen Brustkorb und Becken und wird unterteilt in
den oberen Bauchbereich (Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber,
Gallenblase) und den unteren Bauchbereich (Dünndarm, Dickdarm, Nieren,
Geschlechtsorgane).
Bauchschmerzen
sind ein weltweit
unterschätztes Problem, jeder Vierte leidet regelmäßig darunter. Die Symptome
sind dabei so vielfältig wie die Ursachen: Sie reichen vom unbestimmten
Druckgefühl in der Magenregion über Unterleibsschmerzen und
Verdauungsbeschwerden bis hin zu schmerzhaften Bauchkrämpfen. Dauer, Intensität
und Regelmäßigkeit können dabei sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Gemeinsam
ist allen, dass sie die Lebensqualität enorm vermindern > Qual.
Chronisch oder akut?
Während akute
Bauchbeschwerden plötzlich auftreten und meist nur von kurzer Dauer sind,
definieren sich chronische Bauchbeschwerden durch drei oder mehrere
beeinträchtigende Schmerzepisoden in einem Zeitraum von drei Monaten. Dann
sollten die Beschwerden beim Arzt abgeklärt werden.
Duboisia
Dieses
Nachtschattengewächs, das in Australien und Südamerika beheimatet ist, liefert
mit dem Inhaltstoff Scopolamin die pflanzliche Basis für den krampflösenden
Wirkstoff Butylscopolamin, z.B. in
Buscopan® > Krampflöser.
Entspannung
Meist werden
Bauchbeschwerden bedingt durch eine übermäßige Anspannung der Magen- und
Darmmuskulatur. Neben krampflösenden Medikamenten (> Krampflöser) helfen
Entspannungs- und Atemübungen, die Schmerzen zu lindern und einen Ausgleich zum
Alltagsstress zu schaffen > Yoga.
Funktionelle Bauchbeschwerden
werden häufig auch
als Reizdarmsyndrom bezeichnet. Diese Bauchbeschwerden lassen sich nicht auf
organische Ursachen zurückführen. Stress und Ärger können ein Auslöser davon
sein.



