Schaufensterkrankheit

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Schmerzen in den Beinen beim Gehen sind keine Alterserscheinung. Häufig steckt eine ernsthafte Krankheit dahinter: Die Schaufensterkrankheit, so benannt, weil die Betroffenen vor Auslagen von Geschäften Pausen einlegen, um ihre Beschwerden zu verbergen. Gefäßspezialisten empfehlen in ihren neuesten Leitlinien zur Behandlung der Schaufensterkrankheit den Wirkstoff Naftidrofuryl, z.B. Dusodril, der nicht nur zu einer deutlichen Verlängerung der Gehstrecke führt, sondern auch die Lebensqualität der Patienten verbessert.

Verursacht werden die Schmerzen beim Gehen durch Arterienverkalkung in Gefäßen, die die Gliedmaßen versorgen. Daher sprechen die Ärzte von peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK). Sie verläuft in vier Stadien. Das Stadium zwei entspricht der Schaufensterkrankheit. Die Heimtücke der Erkrankung steckt darin, dass die Gefäße bereits zur Hälfte verschlossen sind, bevor Betroffene etwas bemerken. Etwa 3,5 Millionen Bundesbürger leiden an der pAVK. Nur jeder Dritte hat jedoch Beschwerden. Unbehandelt drohen den Patienten schwerwiegende Komplikationen. 35.000 Beinamputationen gehen jährlich auf die pAVK zurück. "Die Lebenserwartung von pAVK-Patienten ist um zehn Jahre gemindert, meist sterben sie an einem Herzinfarkt. Um so wichtiger ist es, dass die Gefäßverengung frühzeitig erkannt wird.

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