Die schönen Frühlingstage locken die Menschen in die Natur: Warme Sonnenstrahlen prickeln auf der Haut und das weiche Gras kitzelt die nackten Füße. Leider können sich viele Diabetiker nicht darüber freuen: Sie können diese Empfindungen nicht mehr wahrnehmen! Denn was viele nicht wissen: Auf Dauer geht die Volkskrankheit Diabetes buchstäblich an die Nerven. Wenn die Nerven in den Händen und insbesondere in den Füßen nicht mehr richtig funktionieren, kann der Betroffene weder angenehme noch schmerzhafte Reize auf der Haut spüren. Taubheit oder „Pelzigkeit“, Kribbeln „wie Ameisen auf der Haut“ oder starke nächtliche Schmerzen sind weitere Anzeichen für den Beginn solcher diabetischer Nervenschäden. Eine nervenschützende Behandlung gehört deshalb für Diabetiker unbedingt zur optimalen Gesundheitsvorsorge.
Nervenschäden als Auswirkung der Zuckerkrankheit bezeichnen Experten als diabetische Polyneuropathie. Betroffen sind vor allem die Füße. Ist die Erkrankung erst einmal fortgeschritten, müssen oft starke Schmerzmittel eingesetzt werden. Schlimme Folgen haben die Empfindungsstörungen, wenn kleinere Verletzungen nicht mehr bemerkt werden können: Steinchen im Schuh oder ein leichtes Wundscheuern durch drückende Schuhe. Beim Diabetiker, der diese Schmerzen nicht mehr wahrnimmt, kann das schwerwiegende Folgen haben: Eine kleine Verletzung entzündet sich, wird zur schwer verheilenden Wunde und im schlimmsten Fall droht sogar die Amputation. Deshalb ist es wichtig, den Nervenschäden schon frühzeitig vorzubeugen bzw. sie rechtzeitig zu erkennen!




