Brokkoli I

Der grüne Verwandte von Blumenkohl war quasi das "Geheimrezept" gegen den Kater, der nach einem Ess- und Trinkgelage einsetzte. Zu uns gelangte der "Bröckelkohl", wie er anfangs genannt wurde, im 18. Jahrhundert von Zypern ausgehend. Der heutige Name leitet sich von dem italienischen Begriff "brocco", zu deutsch "Sprössling", ab. Brokkoli trat seinen Siegeszug in die Obst- und Gemüseabteilungen der europäischen Einkaufcenter an, nachdem er als sogenanntes "Krebsschutzgemüse" Nummer eins von amerikanischen Wissenschaftlern entdeckt und von den Medien in alle Welt getragen wurde. Für diese Wirkung wird die Gruppe der Glucosinolate verantwortlich gemacht. Auch andere Kohlgemüse enthalten Glucosinolate. Deshalb wird vermutet, dass auch Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Kohlrabi, Rosenkohl, Blumenkohl oder Grünkohl in ihrer Schutzwirkung vergleichbar sind. In den USA wird jedoch mehr Brokkoli gegessen, wodurch er zum Studienobjekt wurde. Aber auch ohne diese vermuteten Heilwirkungen ist Brokkoli ein ausgesprochen gesundes Gemüse, das zum Schlemmen einlädt. Es ist kalorienarm, enthält viele Ballaststoffe und reichlich von den Vitaminen A, B1, B2 und C sowie Kalium und Kalzium. Ideal also für die leichte Küche. Außerdem lässt er sich sehr schnell zubereiten, da er nur eine kurze Garzeit hat.
  • Brokkoli ist ein bedeutender Magnesiumspender, das wichtig für Muskeltätigkeit, Herzfunktion, Nervenreizübertragung und Hormonproduktion ist. Desweiteren enthält Brokkoli viel Eisen, Kalium, Karoten (wichtig zum Aufbau von Vitamin A) und Vitamin C. Brokkoli beugt Infektionen vor, verbessert die Verdauung, beseitigt Verstopfungen, regt das Immunsystem an, stärkt Herz und Kreislauf und lindert bei Frauen Menstruationsbeschwerden. 

Mücken - jetzt stechen sie wieder!

So sehr wir uns das ganze Jahr über nach diesen lauen Sommerabenden sehnen, so wenig lieben wir sie, die stechenden, ...