Fette - die oft gescholtenen Buhmänner

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Tipps zum Frittieren
Zum Frittieren eignen sich nur Öle mit einem möglichst geringen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie z. B. Erdnussöl. Ansonsten empfiehlt es sich, auf spezielle, feste Frittierfette zurückzugreifen. Faustregel: Für 100 Gramm Frittiergut werden ein bis eineinhalb Liter Fett bzw. Öl gebraucht. Überhitzen und vorzeitiger Fettverderb kann folgendermaßen verhindert werden: Die Fritteuse zunächst bei 60 bis 80 Grad zehn Minuten vorheizen, dann auf höchstens 175 Grad erhitzen. Die Temperatur lässt sich am besten mit einem externen Fett-Thermometer überprüfen. Die Garzeit ist möglichst kurz zu wählen, sprich sobald das Frittiergut goldgelb ist, sollte es herausgenommen werden. Das Frittierfett sollte nach dem Frittieren gefiltert, im Kühlschrank gelagert und höchstens vier- bis sechsmal wieder verwendet werden.

Öle und Fette richtig lagern
Speisefette und -öle sind empfindlich gegenüber Wärme, Licht, Luftsauerstoff und Fremdgerüchen. Sie sollten daher kühl, dunkel und gut verpackt bzw. verschlossen aufbewahrt werden. Wasserhaltige Fette wie Butter oder Margarine können im Kühlschrank kurzfristig gelagert werden, andernfalls friert man sie besser ein. Plattenfette halten sich original verpackt im Kühlschrank viele Monate. Speiseöle lassen sich in ungeöffneten Flaschen kühl und bei durchsichtigen Flaschen auch dunkel gelagert bis zu einem Jahr aufheben. Angebrochene Flaschen werden schnell ranzig, sie sollten daher am besten in den Kühlschrank gestellt werden. Dabei sollte das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Flasche beachtet werden. Bei Lagerung im Kühlschrank wird Olivenöl etwas fest bzw. flockig, was jedoch keinen Einfluss auf die Qualität hat. Am besten nimmt man es bereits vor Verwendung aus dem Kühlschrank, um ihm etwas Zeit zum Verflüssigen zu geben.

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