Von den Schlanken lernen
Neidvoll beobachten wir Menschen, denen einen natürliche Schlankheit in die Wiege gelegt wurde - beneiden sie um die Gabe, essen zu können, was sie wollen, ohne die „Kalorien-Sünden" sofort auf der gnadenlosen Waage angezeigt zu bekommen. Diäterfahrene Abnehmwillige wissen um die Problematik des täglichen Kalorienrechnens, des schlechten Gewissens, wenn man sich mal wieder nicht beherrschen konnte und der stets paraten Entschuldigungen, warum man letztendlich wieder schwach wurde. Vorsätze werden gefasst, um das nagende Gewissen ruhig zu stellen.
Tatsächlich lässt sich eine Erkenntnis aus vielen hunderten Gesprächen mit Übergewichtigen ziehen: Die erste Diät sollte sie um 2-3 kg erleichtern, doch für die meisten verschärfte sich der Kampf mit den Kilos zunehmend. Aus anfangs 2 kg Übergewicht wurden nicht selten 20 kg und mehr. Doch wie entkommt man diesem Teufelskreis, damit sich das Körpergewicht wieder normalisieren kann und Genuss und Lebensfreude wieder Platz in unserem Leben finden?
Welchen Einfluss hat die Psyche auf unser Körpergewicht
An der größten Forschungsstelle der Welt, dem National Institute of Health stellt die Psychosomatik den am stärksten anwachsenden Wissenszweig dar und belegt eindrucksvoll, welche Bedeutung Gefühle, Gedanken und innere Bilder auf unseren Körper haben. So wird es auch verständlich, warum der ständige Kampf um die Pfunde uns selbst mehr schadet als nutzt.
Wie uns die Moderne Gehirnforschung helfen kann
Im Eiltempo wird das komplizierte System in unserem Gehirn erforscht und analysiert. Dabei gilt es mittlerweile als unbestrittene Tatsache, dass unsere Körperfunktionen wie Hunger, Verdauung, Ausscheidung, Fettverbrennung und Gewichtsregulierung im Mittel- und Kleinhirn geregelt werden, wohingegen unser Wunsch nach dem Idealgewicht im Großhirn gedacht wird und somit ohne Einfluss auf diese Körperfunktionen bleibt.
