Die lilienartigen Spargelgewächse stammen aus dem Mittelmeerraum und waren bereits den alten Ägyptern bestens bekannt. Ab dem 16. Jahrhundert kam der kalorienarme Spargel mehr und mehr auch nördlich der Alpen als Delikatesse auf die Teller. Zunächst natürlich nur bei gekrönten Häuptern.
Weiß, grün oder wild - Spargel gibt es für fast jeden Geschmack
Heute kann sich fast jeder die köstlichen Triebe der Spargelpflanze, denn darum handelt es sich genau genommen bei den Spargelstangen, leisten. Geerntet werden sie, wenn die Sonne endlich wieder die Erde erwärmt und die Bodentemperatur etwa 16 Grad beträgt. Bekommen die Pflanzen genug Feuchtigkeit können die Triebe bis zu
sieben Zentimeter am Tag wachsen. Durch Aufhäufeln der Erde bleiben sie hell, weil
sie ohne Licht kein Chlorophyll bilden. Dieser so genannte weiße Spargel ist zwar
erst seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt, gehört aber in Deutschland zu den beliebtesten
Sorten. Grüner Spargel wird hingegen nicht durch Erde vor dem Sonnenlicht
geschützt. Ähnlich sieht auch wilder Spargel aus, wobei seine Stangen
wesentlich dünner und sein Geschmack nussiger ist.
