Cranberry-Saft schützt vor bakterieller Infektion

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In China liegt die durchschnittliche Häufigkeit einer Infektion durch Helicobacterpylori (h. pylori) Bakterien bei 80 Prozent, in Nordamerika und Mitteleuropa bei 30 Prozent. Dabei beträgt die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung, deren Resultat als Vorstufe zum Magengeschwür auch als Gastritis bekannt ist, in diesen gemäßigten Regionen bei jüngeren Menschen unter 40 Jahren bei 20 Prozent, nimmt jedoch ab etwa 50 Jahren auf über 50 Prozent zu. FürSpanien- und Italien- Urlauber dagegen steigt das Risiko einer Infektion wiederum auf durchschnittlich über 50 Prozent. Da etwa 80 Prozentaller Magengeschwüre durch h. pylori Bakterien verursacht werden, gibt diese Studie Anlass zu der Annahme, dass der tägliche Genuss von Cranberry Fruchtsaftgetränk dazu beitragen könnte, die Zahl der jährlich in Deutschland stationär wegen Magengeschwür zu behandelten 160.000 Erkrankten zu reduzieren. Insgesamt hat das Berliner Robert Koch Institut unter der deutschen Bevölkerung eine Verbreitungsrate des Helicobakter pylori Bakteriumsvon40 Prozentermittelt.

Mittelbare Folge eines regelmäßigen Cranberry-Genusses: eine Reduzierung der Kosten im Gesundheitswesen und vielleicht auch mehr Freude am Urlaub. Die Ergebnisse dieser Studie stellen einen weiteren Beweis für die einzigartige Fähigkeit der Cranberry dar, die bekanntermaßen das Andocken von Bakterien in den Harnwegen hemmt, auch Schutzfunktionen für andere Teile des Körpers zu übernehmen.

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