Der Sheabaum

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In seiner Heimat ist er wohl eher klein zu nennen: Der knorrig wachsende Sheabaum wird 10 bis 15 m hoch und ist Bestandteil der natürlichen Vegetation eines begrenzten ca. 300 km breiten Vegetationsstreifens, der sich von Mali über Burkina Faso nach Ghana, Togo und Benin ausbreitet. Nur hier, nirgends sonst auf der Welt gedeiht dieser Baum.

Die milchsaftführenden Bäume mit ledrigen Blättern blühen erst mit 20 Jahren und erreichen im Alter von 30 ihre volle Fruchtproduktion, die dann über 100 Jahre bestehen bleibt. Die im reifen Zustand grünen, pflaumenförmigen Früchte besitzen einen Durchmesser von bis zu 4 cm. Die weiche grüne Außenschale wird gerne gegessen. Mit bis zu 50 % Fettanteil sind die Fruchtkerne (Nüsse) in Burkina Faso eine begehrte und traditionelle Quelle für Hautpflege- und Speisefett. Wegen seiner besonderen Bedeutung wird der Sheabaum von der Bevölkerung geheiligt und darf nicht gefällt werden.

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