Auf permanenten Stress reagiert unser Körper durch vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen, wie Adrenalin, Noradrenalin oder Dopamin. Einem Forscherteam der Universität Lübeck ist es nun gelungen, Haarwurzeln dem natürlichen Stress durch körpereigene Hormone auszusetzen. Damit gelang der Nachweis, dass Stresshormone die Energiebilanz der Haarwurzeln beeinflussen. Die Initialzündung geht dabei vom Corticotropin auslösenden Hormon CRH aus, welches verstärkt Cortisol und Testosteron freisetzt, was wiederum zu einem Energiemangel führt. Denn schon bei geringen CRH-Konzentrationen konnte man eine Verkürzung der Haarwurzel Wachstumsphase erkennen. Somit konnte nachgewiesen werden, dass Dauerstress die Glatzenbildung fördert.
Stress und seine Spuren
Längst ist bewiesen, dass der Körper auf Stress wie auf eine Entzündung reagiert und Stressursachen weit mehr als ein unangenehmes Gefühl auszulösen vermögen. Denn die Folgen der Stressabwehr hinterlassen deutlich negative Spuren, wie beispielsweise:
- Bluthochdruck
- erhöhte Pulsfrequenz
- Schweissausbrüche
- Gesichtsrötung
- Panikattacken
- Furcht
- Agression
- Depression
Positiver Stress hingegen verursacht uns die berühmten Schmetterlinge im Bauch, Euphorie oder auch Kribbeln.
