Eisen ist nicht gleich Eisen

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Eisen ist mit einer Menge von 3-5 g das am stärksten vertretene Spurenelement im menschlichen Körper. Die wichtigste Aufgabe des Eisens ist die Sauerstoffversorgung des Organismus. Es ist ein Bestandteil des Blutfarbstoffs "Hämoglobin". Dieser gibt nicht nur den roten Blutkörperchen seine Farbe, sondern transportiert den Sauerstoff aus der Lunge über den Blutkreislauf in alle Körperzellen. Fehlt dem Körper Eisen, so werden die Körperzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, und können nicht mehr richtig funktionieren. Der Körper verliert normalerweise über Darm, Nieren und Haut sowie bei Frauen zusätzlich über die Regelblutung, durchschnittlich etwa 1 - 2 mg Eisen pro Tag, die über die Nahrung wieder zugeführt werden müssen.

Erschöpfung und Müdigkeit

Werden dem Körper nicht immer die nötigen Eisenmengen zugeführt, so ist er zunächst in der Lage auf eigene Reserven zurückzugreifen. Das ist einer der Gründe dafür, warum sich Mangelerscheinungen an Eisen oft erst sehr spät bemerkbar machen. Wer sich ungewöhnlich häufig erschöpft und müde fühlt, gereizt und abgespannt wirkt, könnte die ersten Anzeichen eines Eisenmangels an den Tag legen. Auch brüchige Haare und Nägel und letztendlich Blutarmut sind Zeichen eines Eisenmangels.

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