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In aktuellen Forschungen führte die Kalziumaufnahme zu einer erhöhten Mineraldichte der Knochen. Das bedeutet, dass das hohe Kalziumangebot zum Aufbau der Kalziumreserven genutzt wurde. Dr. Michael de Vrese von der Bundesanstalt für Milchforschung in Kiel, wertet die Ergebnisse als Chance, Osteoporose vorzubeugen.Warum werden diese Stoffe Lebensmitteln zugesetzt?
Neben den guten technologischen Eigenschaften, wird manchen Lebensmitteln Oligofructose und Inulin als prebiotischer Stoff zugesetzt. Diese Ballaststoffe, die den Magen und Dünndarm nahezu unverändert passieren, werden erst im Dickdarm von der dort ansässigen Darmflora zumindest teilweise abgebaut. Dort dienen Inulin und Oligofruktose einerseits den Milchsäurebakterien als Nahrung, die sich deshalb stärker vermehren können. Andererseits entstehen beim Abbau von Prebiotika Säuren, die ein lebensfeindliches Milieu für krank machende Bakterien schaffen. Die besondere Wirkung der Prebiotika ist, dass sie Darminfektionen vorbeugen und das Immunsystem stärken. Noch nicht ausreichend erforscht ist, ob sie darüber hinaus auch den Cholesterinspiegel senken und das Dickdarmkrebsrisiko reduzieren - an dem einer von zwanzig Deutschen im Verlauf seines Lebens erkrankt.
Da Inulin und Oligofruktose die Kalziumresorption erhöhen, ist es besonders sinnvoll, gerade kalziumhaltige Milchprodukte prebiotisch anzureichern. Denn so wird die positive Wirkung der Prebiotika voll ausgeschöpft – wie zum Beispiel bei den Obstsalaten von Du darfst.




