Die Rheuma-Revolution

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300 verschiedene Krankheitsbilder, die im Wesentlichen in drei Hauptgruppen unterschieden werden:

  1. Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischem Verlauf. Dazu zählt       unter anderem die   Gicht.
  2. Degenerative Gelenkerkrankungen, die beispielsweise durch Fehlhaltung und   Verschleiß hervorgerufen werden.
  3. Erkrankungen, die mit Entzündungen einhergehen und Gelenke (Arthritis),  Wirbelsäule (Morbus Bechterew) oder Muskeln und Bindegewebe (Fibromyalgie)  betreffen.

Die Rheuma-RevolutionStärker als Arthrose und Arthritis
Kaum etwas wirkt auf den Menschen bedrohlicher als der Rheumaschmerz, nichts lässt ihn häufiger zu Pillen, Tabletten, Salben und Spritzen Zuflucht nehmen. Rheumapatienten konsumieren tonnenweise Medikamente. Mit fast 150 Millionen Rezepten pro Jahr stehen Schmerzmittel unangefochten an der Spitze der ärztlichen Verschreibungen. Allein 1.100 Tonnen Acetylsalicylsäure (ASS) konsumieren die Bundesbürger Jahr für Jahr, und davon geht ein erheblicher Anteil zu Lasten der Rheumapatienten. Der Erfolg der Massenmedikation ist jedoch mäßig. Meistens stellen sich keine oder nur vorübergehende Besserungen ein, oder aber die Arzneimitteldosis muss von einem Schmerzschub zum nächsten immer weiter erhöht werden. Außerdem b ringt der regelmäßige Schmerzmittelkonsum negative Nebenwirkungen mit sich. Je nach Zusammensetzung weichen sie Knochen und Sehnen auf, führen sie zu Magenblutungen und Geschwüren. Selbst die Hoffnung, mit den so genannten Cox-2-Hemmern eine risikoarme alternative in der Rheumatherapie gefundne zu haben, fand in den letzten Jahren ihr jähes Ende.

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