Vitamin A

Seite 4 von 5

Verträglichkeit

Da Vitamin A (als Retinol) in der Leber gespeichert wird, kann die Einnahme von großen Mengen über lange Zeit die Speicherkapazität der Leber übersteigen; das Vitamin kann dann ins Blut übertreten und nachteilige Wirkungen hervorrufen (bis zur Vitamin-A-Intoxikation). Es bestehen also Bedenken hinsichtlich hoher Zufuhren von Vitamin A (Retinol), insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern sowie bei Frauen im gebührfähigen Alter.

Feldstudien mit Ernährungsprogrammen in Ländern, wo ein Vitamin-A-Mangel herrscht, haben ergeben, daß Einzeldosen in Höhe von 200.000 IE für Kinder und in Höhe von 400.000 bis 500.000 IE für Erwachsene gut vertragen werden. Es muß aber daran erinnert werden, daß es sich dabei um prophylaktische Dosen handelt, die in recht hohen Konzentrationen verabreicht werden, um verminderte Körperreserven für mindestens sechs Monate wieder aufzufüllen. Bei Gesunden kann eine Vitamin-A-intoxikation in akuter Form infolge sehr hoher Dosen über einige Tage oder chronisch infolge hoher Dosen über längere Zeit auftreten. allgemeinen gelten Einnahmen bis zum zehnfachen der empfohlenen Tageszufuhr als verträglich. Die üblichen Vitamin-A-Konzentrationen in angereicherten Nahrungsmitteln richten sich nach der empfohlenen Tageszufuhr und sind lebensmittelrechtlich geregelt, so daß keine Möglichkeit einer Vitamin-A-Überdosierung für die Bevölkerung besteht. Beta-Carotin dagegen gilt als eine unbedenkliche Form von Vitamin A, da es vom Körper nur in den benötigten Mengen umgewandelt wird. Beta-Carotin wird im Magen-Darm-Trakt nur geringfügig resorbiert und die Effizienz der Umwandlung zu Retinol nimmt in dem Maße ab, wie sich der Vitamin-A-Status verbessert.

August ist Wespenzeit

Der August ist die Zeit, in der die Wespenvölker ihre größte „personelle" Stärke erreichen. Im Frühjahr hatte die Wespenkönigin damit ...