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Grundlagen
- Hauptquellen in der Natur
- Speicherung im Körper
- Stabilität
- Grundsätzliche Wechselwirkungen
- Zufuhr/Versorgungastatus
- Empfehlungen für die tägliche Zufuhr
- Sicherheit
- Lebensmittelanreicherung und -Technologie
Grundlagen
Beta-Carotin ist eins der über 400 in der Natur existierenden Carotinoide. Carotinoide sind Farbstoffe, die in zahlreichen Pflanzen auftreten. Beta-Carotin ist das am häufigsten vorkommende und bekannteste Carotinoid.Ein Beta-Carotin-Molekül kann theoretisch in zwei Vitamin A-Moleküle gespalten werden. Daher heißt es auch Provitamin A. Allerdings wird nur ein Teil des Beta-Carotin im menschlichen Körper zu Vitamin A umgewandelt. Der Rest wird gespeichert. Außerdem wird der Anteil des zu Vitamin A umgewandelten Beta-Carotin im Körper von dem bereits bestehenden Status geregelt, so daß es zu keiner Vitamin-A-Intoxikation kommen kann. Nur etwa 50 Carotinoide besitzen Provitamin A-Wirkung, und davon ist Beta-Carotin das aktivste.Hauptquellen in der Natur
Die besten Quellen des Beta-Carotin sind tiefgelbe bzw. orange Früchte und Gemüse sowie dunkelgrüne Blattgemüse wie zum Beispiel:- gelbe bzw. orange Gemüse: Karotten, Bataten (Süßkartoffeln), Kürbisse;
- gelbe bzw. orange Früchte: Aprikosen, Cantaloupe-Melonen, Papayas, Mangos, Carambolas, Nektarinen, Pfirsiche;
- dunkelgrüne Blattgemüse: Spinat, Brokkoli, Endivien, Chicor,e, Kresse
- sowie die Blätter von Roten Beeten, Weißen Rüben und Löwenzahn;
- sonstiges als Quelle in Frage kommendes Gemüse und Obst: Tomaten, Spargel, Erbsen, Kohl, Mais, Sauerkirschen, Pflaumen.
Die folgende kurze Übersicht zeigt den Beta-Carotin-Gehalt pro 100 9 eßbarer Anteile auf:
- Gemüse: Karotten (6,6 mg), Kresse (5,6 mg), Spinat (4,9 mg), Brokkoli (1,5 mg), Tomaten (0,5 mg). Früchte: Mangos (2,9 mg), Melonen (2,0 mg), Aprikosen (1,6 mg), Pfirsiche (0,5 mg), Orangen (0,1 mg).
