Moderne Zahnheilkunde setzt auf Prophylaxe und Früherkennung

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Hauptgründe für frühzeitigen Zahnverlust sind Karies und Parodontitis (Zahnbettentzündung). Gegen beide Erkrankungen kann man gezielt vorgehen, denn ihre Ursachen sind bekannt: Bakterien. Sie bilden einen Belag, auch Plaque oder Biofilm genannt, der fest an den Zähnen haftet. Die darin verankerten Kariesbakterien produzieren aus Kohlenhydraten, vor allem aus Zucker, zahnschädigende Säuren. Andere Bakterien lösen Entzündungen des Zahnfleischs aus. Diese Entzündungen müssen rechtzeitig behandelt werden, damit sie nicht auf das Zahnbett übergreifen. Durch eine regelmäßige Zahn- und Mundhygiene, die professionelle Entfernung des Zahnbelags mindestens einmal jährlich, eine zahngesunde Ernährung und eine gesunde Lebensweise ist eine Vorbeugung von Karies und Parodontitis möglich. Doch dies allein reicht nicht immer aus.

Warum kann trotz einer regelmäßigen Zahn- und Mundhygiene dennoch Karies eintreten? Es ist tückisch: Karies kann sich auch unter einer gesund erscheinenden Zahnschmelzoberfläche im Dentin (Zahnbein) bilden. Eine solche „versteckte Karies“ ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen und selbst mit Sonden und Röntgenaufnahmen nur schwer zu diagnostizieren.

Die Diagnose-Möglichkeiten haben sich heute jedoch soweit verbessert, dass selbst versteckte Karies schnell und sicher erkannt werden kann. Möglich ist dies durch eine weltweite Neuheit, die Verbrauchern in jedem Lebensalter zugute kommt: Ein neues Lasergerät scannt den Zahn in wenigen Minuten ohne Beschädigungen, Strahlenbelastung und Schmerzen.

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