Haartransplantation: Mann oh Mann

  • Haartransplantation - ©Micha L. Rieser, wikimedia.org
  • Haartransplantation - ©Micha L. Rieser, wikimedia.org
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Der Schuldige für den erblich bedingten Haarausfall ist schnell ermittelt, wenn er sich auch mit einem schwierigen Namen schmückt: Das Steroidhormon Dihydrotestosteron, kurz DHT genannt, ist schuld daran, dass HERR oben immer lichter und lichter wird. Da hilft auch die kunstfertige Seitenscheitelung von links nach recht oder von hinten nach vorne nicht mehr viel - Glatze bleibt Glatze!

Dieses bereits erwähnte DHT ist - leider - auch in der Kopfhaut vorhanden und bei einer Überempfindlichkeit wird einfach die Haar-Wachstumsphase verkürzt. Männer die zur Glatzenbildung neigen, besitzen also nicht weniger Hormone (da sei der Himmel vor) sondern sie leiden lediglich unter einer Verkürzung der “haarigen” Wachstumsphase. Diese gilt aber nur für den Oberkopf, nicht für Nacken oder Hinterkopf - dort sprießt alles munter und reichlich weiter. Transplantiert man also diese “hinteren” Teile auf den Oberkopf, so fallen sie auch nicht aus.

Erst vor einigen Jahren wurde zudem das Hormon Prostaglandin D2 als eigentlicher Schuldiger bei der Hemmung des Haarwachstums bei der androgenetischen Alopezie gefunden. Doch keine Sorge, um die Haarmatrix wieder in Trab zu bringen, gibt es, ebenfalls von suchenden Forschern entdeckt, das Prostaglandin F2?. Es gilt daher als sicher, dass man - früher oder später - die unwilligen Härchen wieder zum Wachsen bringen kann. Alopecia praematura good bye sozusagen. Wem das aber alles zu lange dauert oder noch zu unausgreift ist, der kann sich die verlorene Haarpracht natürlich auch mit Hilfe einer Transplantation wieder sprießen lassen. Sie erfreuen sich schon seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit.

Seit kurzem gibt es nun die Möglichkeit, einen Teil der Haartransplantation mit Hilfe von Roboter-Technik durchzuführen. Ob diese Behandlungsmethode wirklich eine gute Alternative zur Feinmotorik der Chirurgenhand ist, erklärte uns Bruce Reith M.D., Spezialist für Haarchirurgie und Medizinischer Leiter von KÖ-HAIR in Düsseldorf. Seit kurzem besteht die Möglichkeit, einen Teil der Haartransplantation mit Hilfe von Roboter-Technik durchzuführen.

Aber ist diese Behandlungsmethode wirklich eine gute Alternative zur Feinmotorik der Chirurgenhand? Bruce Reith M.D., Spezialist für Haarchirurgie und Medizinischer Leiter von KÖ-HAIR in Düsseldorf erklärt dazu: “Haar-Roboter können die Extraktion der einzelnen Grafts aus dem Hinterkopf übernehmen. Mithilfe digitaler Bildgebungsverfahren erkennt der Roboter gesunde Haarfollikel und entnimmt diese – mit der Hohlnadel – vom Hinterkopf. Das Verpflanzen der einzelnen Grafts (= einzelne Haarfolikel) erfolgt allerdings wieder durch die Hände des Chirurgen… Allerdings denke ich, dass … in ein paar Jahren, wenn sich die noch sehr junge Roboter- Methode weiterentwickelt hat, … sich das Verfahren auch besser beurteilen (läßt). Generell gilt: Jede Methode ist nur so gut, wie derjenige, der sie ausübt. Ein erfahrender Haarchirurg, der die Transplantate per Hand entnimmt, verletzt bei der Entnahme weniger Gewebe als der Roboter. Die geübte Chirurgenhand erreicht damit ein qualitativ hochwertigeres Behandlungsergebnis. Einem jungen, noch unerfahrenen Chirurgen kann der Roboter umgekehrt eine große Hilfe sein”. Wer mehr über die noch in den Kinderschuhen steckende Technik erfahren möchte, kann sich direkt an die Spezialisten von KÖ-HAIR in Düsseldorf wenden und sich online beraten lassen. Auch die Möglichkeit sich einen App herunter zu laden und damit zu erfahren, welche Tranplantationsmöglichkeint für einen persönlich die beste wäre, gibt es auf der angegebenen Seite. MANN kann also beruhigt nach vorne blicken - Haupteshilfe ist in Sicht.

Fotos: ©Micha L. Rieser




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