Kinder: Geborgenheit und Sicherheit vermitteln

  • Schlafendes Kind
    Schlafendes Kind - ©Weleda

Für Babys und Kleinkinder ist jeder Tag ein neues Abenteuer, das es zu meistern gilt. Kaum ist das Sitzen gelungen, folgen schon die ersten Krabbelausflüge und kurz darauf die ersten, wackeligen Schritte. Wenig später wird die neue Umgebung bereits auf Rädern oder mit Schwimmflügeln erkundet. Die Welt mit allen Sinnen entdecken – alles ist aufregend und muss erst mal verarbeitet werden. Um die Kleinen auf ihrer Erkundungsreise zu unterstützen und ihnen Halt zu geben, können Eltern einiges tun. Vor allem ein klarer Rhythmus und Rituale sind wichtig, um Kindern ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln. Denn wenn alles neu und unbekannt ist, schenken dem Kind wiederkehrende Abläufe viel Selbstvertrauen und Ruhe. Und nicht nur die Kleinen, sondern auch Eltern entlastet ein strukturierter Tagesablauf. So müssen sie nicht jeden Tag das Rad wieder neu erfinden und sich überlegen, was als nächstes geschehen soll. Denn das kostet viel Energie. Ein rhythmisierter Tag gibt auch Eltern die Möglichkeit, sich an die wiederkehrenden Abläufe anzulehnen und gleich auch Zeit für sich selbst in den Tag mit einzuplanen.

Während ein täglicher Rhythmus mit festen Essens- und Schlafenszeiten für Ruhe, Vertrauen und Sicherheit sorgt, schenken Rituale kleine Glücksmomente im Alltag. Ein schönes Ritual
für Mütter kann etwa eine Tasse Kaffee oder Tee am Morgen sein, wenn die Kleinen noch schlafen. Das Vorlesen am Abend bei einer Kerze, die zuletzt gemeinsam ausgepustet wird, ein Gutenachtlied oder Badetage wiederum sind Ereignisse, die bei den Kindern für Vorfreude sorgen. Auch sich wiederholende Gesten wie ein Küsschen vor dem Schlafengehen oder verlässliche Ereignisse wie Großelterntage sind kleine Höhepunkte im Alltag, die oft ein Leben lang in Erinnerung bleiben.

Vor allem Kindern, die zu Unruhe und Nervosität neigen, tun Rhythmus und Rituale gut. Wenn Eltern diese in den Alltag integrieren, lässt sich häufig beobachten, dass die Kleinen plötzlich entspannen können und viel besser einschlafen als zuvor.

Wenn Gelassenheit nicht mehr hilft

Dass nicht immer alles nach Plan laufen kann, ist selbstverständlich. Versuchen Sie sich in Gelassenheit zu üben. Wenn Kinder z. B. fünfmal pro Nacht gestillt wer-den,
ist es besser, nicht regelmäßig auf die Uhr zu schauen und dem verlorenen Schlaf hinterherzutrauern. Manchmal allerdings gelingt es nicht, die innere Anspan-nung, zu viel Stress oder auch ein gelegentliches Gefühl der Überforderung zu vermeiden. Zu hoch ist ab und zu die Belastung, Familienleben, Job und die eigenen Ansprüche an das Elternsein unter einen Hut zu bringen. Halten solche Ungleichgewichte lange an, können diese bis in die nervöse Erschöpfung führen. Wenn die sprichwörtliche Gelassenheit nicht mehr hilft, können auch pflanzliche Präparate (wie beispielsweise Neurodoron® von Weleda) das harmonische Gleichgewicht wiederherstellen. Es ist eine Komposition aus Metallen
und Mineralien an, die Erschöpfung, Unruhezustände sowie depressive Ver-stimmungen natürlich lindert, auch während der Schwangerschaft.

Für eine gute Nacht

Unsere moderne Gesellschaft ist geprägt von einer Vielzahl an Informationen und Sinnesreizen, insbesondere über die Medien. Dadurch werden Kinder nicht nur unruhig, sondern haben häufig auch Probleme einzuschlafen, träumen schlecht oder wachen nachts auf. Neben einem dosierten Umgang mit Medien, haben sich bei anhaltender Übermüdung oder Schlafstörungen anthroposophische Pflanzenauszüge aus Hopfen, Baldrian, Passionsblume und Hafer (z. B. Calmedoron® Streukügelchen, ab dem Säuglingsalter anwendbar) bewährt, die Spannungszustände ausgleichen und die Folgen einer Reizüberflutung mildern.

Übrigens: Für sehr kleine Kinder kann schon ein Mobile über dem Bett so faszinierend sein, dass dieses das Einschlafen erschwert. Dann ist es einen Versuch wert, das Mobile an anderer Stelle aufzuhängen, so dass es vom Bett aus nicht zu sehen ist.




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