Männergesundheit – spricht „man“ darüber?!

Vorsorge - nein danke!

Laut einer repräsentativen Befragung der DAK achten zwar über 50 Prozent der Männer auf ihre Gesundheit und angeblich auch auf ihre Ernährung. Werden Männer krank, gehen sie - man glaubt es kaum - sogar zum Arzt. Doch bei der Vorsorge trennt sich die Spreu vom Weizen. Nur jeder fünfte Mann nimmt alle zwei Jahre regelmäßig an der Gesundheitsuntersuchung Check-up 35 teil. Diese Vorsorge deckt unter anderem Herz-, Nieren- und die Zuckerkrankheit auf. Dagegen geht j ede zweite Frau zum Check-up. Nur jeder vierte Mann nimmt die jährliche Krebsvorsorge wahr. Bei den Frauen sind es zwei von drei. „Männer bringen lieber ihr Auto zum TÜV als sich selbst zur Vorsorge anzumelden” , kommentiert die DAK diese Zahlen.

Hat er nicht - leider !

Experten messen interdisziplinären Männersprechstunden den größten Bedarf zu. Doch könnten spezielle Männersprechstunden die Vorsorgequote wirklich erhöhen? Immerhin hält laut Befragung jeder fünfte Mann eine derartige Sprechstunde bei typischen Männerkrankheiten für wichtig. Für 16 Prozent ist aber eine Behandlung von Mann zu Mann bedeutsam, denn nur ungern gesteht „Mann” einer Frau seine Schwächen. Dabei könnte man meinen, dass im zehnten Jahr der kleinen, so höchst erfolgreichen, und hier ohne Wertung alphabetisch aufgezählten, Helferpillen Cialis-Levitra-Viagra Mann gelernt hätte, über seine Sexualprobleme zu reden.

Warum steht es um die Gesundheit von Männern so schlecht?

Deutsche Männer bringen im europäischen Vergleich das meiste Gewicht auf die Waage. Zu viel Stress , zu wenig Zeit für Bewegung sowie ein im Vergleich zu Frauen nur gering ausgeprägtes Interesse für die eigene Gesundheit sind Gründe dafür, dass Männer in ihren „besten Jahren” Kilo um Kilo um ihre Mitte ansammeln und zu Strandperlen mutieren. Gerade das bauchbetonte Übergewicht ist mit vielen kardiovaskulären Risikofaktoren und Begleiterkrankungen verbunden, wie Erektionsstörungen, Symptome eines Hypogonadismus, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Typ-2-Diabetes.

Der Gesundheitszustand von Männern wird durch ganz verschiedene Faktoren beeinflusst

  • Männer leben meist weniger gesund. Bei ihnen ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie rauchen, mehr als eine vertretbare Menge Alkohol trinken und gesundheitsfördernde Aktivitäten ablehnen.
  • Männer, die mit Arbeitslosigkeit und beruflicher Unsicherheit konfrontiert sind, sind anfälliger für Stress, Krankheiten, Arbeitsunfähigkeit und Sterblichkeit.
  • Obwohl Frauen in ihrem Leben belasteter sind als Männer, verfügen sie über wirksamere Bewältigungsstrategien. Auf lange Sicht ist Stress gesundheitsschädigend.

Krise im „Besten Alter”

Die so genannten „Best Ager” haben häufig mit Problemen zu kämpfen, die ihre Lebensqualität senken können: Libidoverlust, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme und Leistungseinbußen können unter anderem Symptome für einen Testosteronmangel (Hypogonadismus) sein. In Deutschland leiden ca. zwei Millionen Männer im Alter zwischen 40 und 70 Jahren an erniedrigten Testosteronwerten. Bei ausgeprägter „Strandperle” mit einem Bauchumfang von mehr als 102 cm ist das Risiko besonders hoch. Welchen Effekt eine Testosteronsubstitution bei den betroffenen Männern haben kann, untersuchte die europäische Testogel®-Studie, in die 382 Männer eingeschlossen waren.

Auslöser einer Eerektilen Dysfunktion (ED)…

… können Diabetes, Herzerkrankungen, Dyslipidämie oder Adipositas sein.

Mehrere Erkrankungen lassen sich ursächlich mit ED in Verbindung bringen. Die wichtigsten sind:

  • Bluthochdruck - etwa zwei Drittel der Männer mit Hypertonie (Werte: > 130/85 mm HG) haben zu einem gewissen Grad ED.

  • Dyslipidämie - beschreibt abnorme Blutfettwerte, gewöhnlich ein erhöhtes LDL-Cholesterin (low density lipoprotein) - auch schlechtes Cholesterin genannt - und ein vermindertes HDL-Cholesterin (high density lipoprotein) - auch gutes Cholesterin genannt. Niedrige HDL-Cholesterinspiegel und hohe LDL-Cholesterinspiegel führen zu einem erhöhten Risiko für ED. Zudem gibt es Hinweise, dass erhöhte Triglycerid-Werte mit ED in Verbindung stehen.

  • Diabetes - ist durch hohe Blutglucose-Spiegel gekennzeichnet, die durch den Mangel an Insulin entstehen; der Körper kann Glucose nicht optimal als Energiequelle nutzen. Hohe Blutglucose-Spiegel aufgrund von Diabetes können zu schwerwiegenden Komplikationen wie ED führen. Eine erektile Dysfunktion kann mehr als die Hälfte aller Männer mit Diabetes betreffen, wobei das Problem im Alter zunimmt. Mehr als die Hälfte aller Männer über 60 mit Diabetes leidet an Erektionsproblemen. Männer, die an Diabetes und ED leiden, haben im Vergleich zu ED-Patienten ohne Diabetes häufig schwerwiegendere Störungen und ein höheres Risiko, dass ihre Probleme irreversibel werden.

  • Adipositas - wird über den body mass index (BMI) bemessen, der sich mit der Formel „Gewicht in Kilogramm geteilt durch Größe in Metern zum Quadrat” errechnen lässt (kg/m2). Ein BMI über 25 wird als Übergewicht bezeichnet, über 30 als Adipositas. Diese Bezugspunkte lassen sich zur Abschätzung nutzen; das Risiko zu erkranken nimmt jedoch bei allen Bevölkerungsgruppen schon bei niedrigeren BMI-Werten kontinuierlich zu.

  • Bauchbetonte Adipositas , die durch Messung des Taillenumfangs festgestellt wird, ist ein weiteres Maß der Adipositas und zunehmender Gesundheitsrisiken; ein Umfang über 94 cm bei Männern gilt als Risikofaktor und geht mit ED einher.

So klappt es wieder im Bett: Offen reden, Arzt aufsuchen

Mann und Frau müssen endlich lernen offen miteinander zu reden und gemeinsam mit dem Arzt eine Lösung zu finden. Für den Urologen ist die Behandlung von Erektionsstörungen alltäglich, denn den meisten Männern kann geholfen werden. Der Arzt wird Fragen zum Sexualleben, den Lebensgewohnheiten und dem Beruf sowie zu psychologischen Aspekten wie Stress und der Beziehung stellen. Zudem erfolgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Dies ist wichtig, da 70 bis 80 Prozent aller Erektionsstörungen organische Ursachen haben, wie z.B. Gefäßkrankheiten oder Diabetes. Nach der Diagnose empfiehlt der Arzt dem Patienten eine individuelle Therapie. Hierbei sollten Betroffene ihre persönlichen Bedürfnisse offen ansprechen, denn nur so kann eine Behandlung erfolgen, die dem Mann und seiner Partnerin wieder Spaß am Sex ermöglicht.

TIPP

Eine Kampagne, gesponsert von der Firma Lilly (Cialis) nennt sich „ Helden der Liebe”. Dort gibt es Antworten auf viele Fragen rund um das Thema Potenzprobleme und man kann über die Arztsuche einen Spezialisten in Ihrer Nähe finden. Außerdem erzählen junge wie alte Paare, wie sie das Problem Erektionsstörungen gemeinsam bewältigt haben.

Aber auch die Firma Bayer bietet den Anwendern von Levitra zahlreiche Informationen. So gibt es auf der Levitra-Seite beispielsweise einen Selbsttest zur ED.

Qualifizierte Informationen können auch über das ISG - Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e.V. angefordert werden




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