Schlafstörungen

Wenn Schlafen krank macht - dann stimmt etwas nicht, wird mit Recht vermutet. Warum das so ist, machten Wissenschaftler zum Beginn der „Woche des Schlafes“ vom 18. bis 25. Juni deutlich

Zum zweiten Mal findet diese gemeinsame Initiative der Deutschen Akademie für Gesundheit und Schlaf e.V. und der ResMed GmbH & Co.KG, einer der führenden Hersteller von Atemtherapiegeräten,bundesweit statt.

Das Bestreben beider Initiatoren ist es, schlafbezogene Atmungsstörungen und ihre Folgen aufzuzeigen und die Bevölkerung zu sensibilisieren, die Bedeutung eines gesunden Schlafes für die Gesundheit zu erkennen.

Schon das „normale“ Schnarchen kann dem jeweiligen Partner den Schlaf rauben. Man unterscheidet dennoch das „gesunde Schnarchen“ mit lauten, regelmäßigen Schnarchgeräuschen von einer obstruktiven Schlafapnoe. Von ihr spricht man, wenn ein unregelmäßiges Schnarchen durch Atemstillstände von mehr als zehn Sekunden Dauer unterbrochen wird. Bei dieser, abgekürzt als OSA bezeichneten Atmungsstörung kollabieren die Muskeln der oberen Atemwege und den Betroffenen bleibt kurzfristig die Luft weg und dies mindestens fünfmal in der Stunde. Dies kann schwere Erkrankungen zur Folge haben, besonders wenn diese Atmungsstörungen zu spät erkannt werden.

Durch den nächtlichen Sauerstoffmangel sind vornehmlich Organe mit besonders hohem Sauerstoffbedarf betroffen, wie Gehirn und Herz. Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Bluthochdruck und koronare Herzerkrankungen sind mögliche Folgen.

Unmittelbare Folgen sind eine hohe Tagesmüdigkeit, die besonders bei Kraftfahrern das Risiko vermehrter Autounfälle beinhaltet.

„Wir finden ein siebenfach erhöhtes Risiko für Verkehrsunfälle bei Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Zulley von der Deutschen Akademie für Gesundheit und Schlaf e.V., DAGS, Universität Regensburg.

„ Der volkswirtschaftliche Schaden, der jährlich als Folge übermüdungsbedingter Unfälle entsteht, liegt bei rund 10 Millionen Euro“, so Prof. Zulley weiter.

Menschen mit Schlafstörungen sollen daher Hilfe durch Aufklärung und Behandlung erhalten, was das erklärte Ziel der „Woche des Schlafes“ ist.

Dazu liefert die DAGS den wissenschaftlichen Hintergrund aus dem Bereich der Schlafforschung und Schlafmedizin, der Schwerpunkt der ResMed liegt auf der Diagnose und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen. Besonders mit dem microMesam genannten Diagnosegerät ist es einfach, eine Schlafapnoe zu erkennen. Dieses Screeninggerät kann vom Betroffenen mit nach Hause genommen werden und mit einfachen Handgriffen über Nacht zur Kontrolle der Atmung eingesetzt werden. Die Auswertung erfolgt am PC in der Arztpraxis, wo sich dann herausstellt, ob der Verdacht einer OAS-Erkrankung bestätigt werden kann. Erst dann wird es notwendig, einen Spezialisten oder ein Schlaflabor aufzusuchen, die dann die Therapie veranlassen. Die atembezogenen Schlafstörungen lassen sich, einmal erkannt, wirkungsvoll behandeln. Auch dazu bietet ResMed ein breites Sortiment an Therapiegeräten an.

Infos unter: www.dags.de und www.resmed.de




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